Werden Muskeln zu Fett, wenn man nicht trainiert?

Auch zu Hause kann man inzwischen Workouts einlegen, die zur eigenen Fitness-Routine passen. 
Auch zu Hause kann man inzwischen Workouts einlegen, die zur eigenen Fitness-Routine passen. istock
Wer nun eine Pause vom Fitnesscenter einlegt und davor regelmäßig Krafttraining betrieben hat, überlegt nun, was die Umstellung mit dem Körper macht. 

Viele Menschen, die gerne und regelmäßig ins Fitnesscenter gegangen sind oder Sport im Freien betrieben haben, fragen sich im Lockdown nun: Was passiert, wenn man nun nicht mehr im gleichen Ausmaß trainiert? Stimmt es, dass Muskeln zu Fett umgewandelt werden, wenn man aufhört zu trainieren? Oder ist das nur ein Mythos?

Fett und Muskeln stehen aus verschiedenen Bausteinen. Das eine kann sich nicht in das andere verwandeln. Wenn das Training pausiert wird, reduziert sich nur der Muskelanteil, der sich im biochemischen Prozess der Pause abbaut.

Ernährungsweise anpassen

Der Muskelaufbau ist ein anaboler Prozess. Dabei werden körpereigene Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate hergestellt. Dazu wird zusätzliche Energie benötigt, die dem Körper in Form eines Kalorienüberschusses zugeführt werden muss. Der Fettabbau hingegen ist ein kataboler Prozess. Dabei zieht der Körper sein gespeichertes Fett als Energielieferant hinzu. Bei diesen Stoffwechselprozessen werden die komplexen molekularen Stoffe Proteine, Kohlenhydrate und Fett in ihre einfacheren Bausteine zerlegt.

Wer also mit dem Krafttraining aufhört, sollte auch seine Ernährung dementsprechend anpassen. Sonst empfiehlt sich auf andere Routinen zu Hause umzusteigen, solange Fitnesscenter nicht geöffnet haben. Man kann auch in Home-Workouts ähnliche Routinen festlegen, wie die, die man sich beim Training im Studio angeeignet hat. 

Im Video klärt eine Fitnesstrainerin über den Mythos auf. 

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