Nach Dauer-Nebel kommt Schneefall bis nach Wien

Passanten spazieren bei Schneefall über den Wiener Heldenplatz
Passanten spazieren bei Schneefall über den Wiener Heldenplatzpicturedesk.com/Alex Halada
Während man sich in den Bergen Kaiserwetters erfreuen konnte, war der Donauraum von dichtem Hochnebel bedeckt. Das ändert sich bald.

Der November war bislang durch außergewöhnlich viele Hochdruckgebiete geprägt, ab dem Wochenende ist aber eine Umstellung der Großwetterlage in Sicht. Ab Sonntag erfassen aber kontinentale Luftmassen den Osten des Landes und ab Dienstag nimmt der Tiefdruckeinfluss zu. Die Prognose im Detail:

Keine einzige Minute Sonnenschein

In weiten Teilen Mitteleuropas war der November bislang durch außergewöhnlich viele Hochdrucklagen mit sonnigem und mildem Wetter in den Bergen sowie viel Nebel im Flachland geprägt. Im Donauraum und im Klagenfurter Becken gab es im Mittel etwa an jedem zweiten Tag keine einzige Minute Sonnenschein. Ganz anders sieht es im Bergland aus, so konnte man etwa auf der Villacher Alpe mit 190 Sonnenstunden fast viermal so viel Sonnenschein wie in Klagenfurt genießen.

Die Anzahl der trüben Tage im November war im Donauraum und Osten besonders hoch
Die Anzahl der trüben Tage im November war im Donauraum und Osten besonders hochUBIMET

Samstag bleibt trüb, aber...

Der Samstag hat keine Änderung zu bieten, die spätherbstliche Hochdrucklage mit Nebel in den Niederungen und viel Sonnenschein im Bergland hält an. Somit setzt sich das oft nebelig-trübe Novemberwetter in den Niederungen und in den südlichen Becken fort.

Besonders im Osten fällt stellenweise auch etwas Nieselregen und die Nebelobergrenze steigt auf über 1000 m an. Im Donauraum frischt mäßiger Ostwind auf, die Temperaturen erreichen -1 bis +9 Grad mit den höchsten Werte im westlichen Bergland.

Tief Tanja bringt Sonnenschein zurück

Am Sonntag dominieren im Norden und Osten weiterhin die Wolken, lockern aber im Gegensatz zu den Vortagen zwischendurch ein wenig auf. Ein Tief über Russland namens Tanja führt am ersten Advent aus Nordosten kalte Luftmassen kontinentalen Ursprungs in den Osten des Landes.

Im Norden und Osten kommt dabei wieder zeitweise die Sonne zum Vorschein, während sich am Alpenrand vom Rheintal bis in den Flachgau sowie im Süden weiterhin zäher Hochnebel hält. Die Obergrenze steigt weiter an, somit werden hier mehr Tallagen als zuletzt mit dem Nebel geflutet.

Rückwärtstrajektorien dienen zur Herkunftsanalyse von Luftmassen
Rückwärtstrajektorien dienen zur Herkunftsanalyse von Luftmassenwetter3.de, UWZ

Verbreitet bleibt es trocken, auf den Bergen vom Arlberg bis zum Dachstein sowie entlang des Alpenhauptkamms überwiegt weiterhin der Sonnenschein. Bei mäßigem Nordostwind, gehen die Temperaturen vor allem in den Nordalpen zurück und erreichen maximal -1 bis +6 Grad mit den mildesten Werten in höheren Tallagen südlich der Tauern.

Schnee bis ins Waldviertel

Der Montag bringt wenig Änderungen, am Dienstag gerät Mitteleuropa aber zunehmend unter Tiefdruckeinfluss und im Tagesverlauf ziehen im gesamten Land Wolken auf. auf. Nach derzeitigem Stand zeichnet sich an der Alpennordseite, am Alpenostrand sowie im Waldviertel auch etwas Schneefall ab. In tiefsten Lagen wie am Bodensee geht dieser in Schneeregen über.

Besonders zur Wochenmitte nehmen die Chancen für Schneefall in Wien zu
Besonders zur Wochenmitte nehmen die Chancen für Schneefall in Wien zuECMWF, UWZ

Von Vorarlberg bis zum Flachgau sowie im Süden hält sich Hochnebel, im Tagesverlauf lockern Wolken und Nebel aber etwas auf und im Bergland dominiert weiterhin der Sonnenschein.

Vorerst trocken bleibt es im Süden, zur Wochenmitte nimmt der Tiefdruckeinfluss aber auch hier zu. Die Chancen auf Schneefall steigen somit selbst in tiefen Lagen – auch in Wien, wie die Grafik oben zeigt – an. Im Osten weht mäßiger Nordwind. Die Höchstwerte: -2 bis +5 Grad.

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