Wetter-Experten warnen vor neuen Starkregen-Gewittern

Ein Fahrzeug auf einer überfluteten Kreuzung nach schweren Unwettern am Freitag, 30. Juli 2021, in Graz.
Ein Fahrzeug auf einer überfluteten Kreuzung nach schweren Unwettern am Freitag, 30. Juli 2021, in Graz.ERWIN SCHERIAU / APA / picturedesk.com
Von Westen her erreicht uns das nächste Tief und somit gestaltet sich das Wetter unbeständig. Von den Alpen bis ins Waldviertel drohen Gewitter.

Zu Wochenbeginn macht sich der Einfluss eines schwachen Zwischenhochs bemerkbar. Aufgrund der weiterhin aufrechten Strömung aus Südwest und der damit einfließenden, feucht-warmen Luftmassen ist besonders im Bergland aber weiterhin mit lokalen Gewittern zu rechnen.

Rasch durchziehende Kurzwellentröge sorgen am Dienstag erneut für Antrieb und somit auch für Schauer und Gewitter. Mitte der Woche sorgt dann ein Tief über Oberitalien für teils kräftigen Regen und Gewitter, besonders im Westen und Süden des Landes zeichnen sich auch größere Regenmengen ab.

Die Prognose im Detail

Am Dienstag scheint anfangs noch gebietsweise die Sonne, im Südosten sind aber von der Früh weg Regenschauer möglich. Am Vormittag breiten sich diese auf das gesamte Bergland und das Waldviertel aus, lokal gehen auch Gewitter nieder.

Am längsten freundlich bleibt es im im östlichen Flachland und im Donauraum, gegen Abend nimmt aber dann auch hier die Schauer- und Gewitterneigung zu. Die Temperaturen erreichen von West nach Ost 18 bis 27 Grad.

Es bleibt regnerisch

Der Mittwoch zeigt sich in Vorarlberg, Tirol und Salzburg meist von seiner trüben und nassen Seite mit teils kräftigem Regen. Tagsüber breitet sich dieser auf das ganze Bergland aus, im Donauraum sowie im Osten und Südosten scheint zumindest noch zeitweise die Sonne.

Gegen Abend wird es dann auch hier vermehrt nass. Bei schwachem bis mäßigem Westwind liegen die Höchstwerte zwischen 16 und 26 Grad.

Neue Starkregen-Gewitter 

In der Nacht auf Donnerstag regnet es aus heutiger Sicht vor allem von Nord- und Osttirol bis ins Mühl-, Wald- und Weinviertel lang anhaltend und schauerartig verstärkt. Regional sind hier dabei ergiebige Mengen in Sicht.

Am Donnerstag regnet es von Tirol ostwärts von der Früh weg verbreitet und teils noch schauerartig verstärkt.

Vor allem an der slowenischen und ungarischen Grenze sind zudem lokale Gewitter mit großen Regenmengen in kurzer Zeit möglich!

In den Mittagsstunden beginnt es aus Westen immer mehr abzutrocknen und am späten Abend beruhigt sich die Lage dann auch im Osten. Im Donauraum sowie vom Weinviertel bis zu den Fischbacher Alpen und der Buckligen Welt frischt lebhafter bis kräftiger West- bis Nordwestwind auf, primär am Alpenostrand und im Wiener Becken sind dabei teils stürmische Böen möglich.

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