WhatsApp lässt endlich Benutzernamen zu. Das lang erwartete Feature wird schrittweise ausgerollt. Aktuell können immer mehr Nutzer in Deutschland und Österreich ihren Wunschnamen reservieren - die Funktion selbst soll aber erst "in den nächsten Monaten schrittweise" freigeschaltet werden.
Die Idee dahinter: Mit einem Benutzernamen kannst du deine Handynummer besser schützen. Wenn jemand dich in eine Gruppe hinzufügen will, muss er künftig nicht mehr deine Telefonnummer kennen - der Username reicht.
Wie chip.de berichtet, gibt es verschiedene Strategien für den perfekten Benutzernamen. Wer beruflich per WhatsApp kommuniziert, fährt mit dem Klarnamen am besten. Im Freundeskreis und bei Bekannten passt dieser auch gut, weil er eine klare Zuordnung bietet.
Wer sich in großen Gruppen nicht sofort zu erkennen geben will, greift besser zu einem Pseudonym wie "max_berlin" oder einem Fantasienamen. So schützt man seine Identität und verrät Fremden nicht den vollen Namen.
Vorsicht ist geboten, wenn man denselben Benutzernamen wie auf Instagram oder Facebook wählt. Das macht es Spammern und Phishing-Betrügern leichter, einen gezielt anzuschreiben. Besser: Für verschiedene Plattformen unterschiedliche Namen verwenden.
WhatsApp bietet einen vierstelligen PIN-Code als zusätzliche Sicherheit an. Aktiviert man diesen, muss jeder, der über den Benutzernamen Kontakt aufnehmen will, zuerst den Code eingeben. Das bremst unerwünschte Nachrichten und Spam.
Wichtig zu wissen: Die Funktion ist komplett freiwillig. Wer keinen Benutzernamen anlegt, kann WhatsApp wie gewohnt weiter nutzen. Und wer sich doch umentscheidet: Der Username lässt sich jederzeit ändern oder löschen.