WhatsApp sperrt Nutzer dieser Smartphone-Apps

WhatsApp will laut deren FAQ nun härter gegen Klon-Apps durchgreifen und droht sogar mit der vorübergehenden Sperrung der Nutzer.
Bei WhatsApp kann man für vieles gesperrt werden: Etwa für Beleidigungen, für Rassismus, Drohungen, Fake News, Spam und vieles mehr. Doch wussten Sie, dass man auch eine Sperre bekommen kann, weil man andere Apps am Smartphone installiert hat? Der Messenger hat seine FAQ (Frequently Asked Questions, Zusammenstellung von Informationen zu besonders häufig gestellten Fragen) dahingehend geändert.

Konkret geht es um zwei modifizierte Versionen von WhatsApp namens "GB WhatsApp" und "WhatsApp Plus" sowie weitere Ableger. In den FAQs findet sich nun eine Anleitung, wie man seine Daten, Texte, Fotos und Videos auf die offizielle WhatsApp-Version migriert. Wer weiterhin eine "manipulierte" WhatsApp-Version nutzt, soll dagegen zeitweise gesperrt werden.

Tausende Downloads

Konkrete Details zu den Sperren gibt es nicht. Nutzer berichten, dass sie anfangs für 24 Stunden, später für 72 Stunden und bei mehrmaligem Verstoß sogar dauerhaft gesperrt werden. Zahlen, wie verbreitet die Klon-Apps sind, gibt es nicht. Es dürften sie aber Tausende nutzen, denn alleine am Download-Portal von "Chip" zählt nur die Android-Version von "GB WhatsApp" über 200.000 Downloads.



CommentCreated with Sketch.18 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Warum Nutzer auf solche manipulierte Apps zurückgreifen ist einfach: Sie erlauben es, Funktionen zu nutzen, die WhatsApp (noch) nicht anbietet. Etwa, das Design der App komplett zu verändern oder Benachrichtigungen nach eigenem Geschmack zu modifizieren. Auf was Sie noch achten müssen, damit Sie nicht gesperrt werden, lesen Sie hier. (rfi)



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