WHO sieht schon Licht am Ende des Corona-Tunnels

"Mit den jüngsten positiven Angaben aus den Impftestreihen wird das Licht am Ende dieses langen, dunklen Tunnels heller", sagte WHO-Chef Tedros.
"Mit den jüngsten positiven Angaben aus den Impftestreihen wird das Licht am Ende dieses langen, dunklen Tunnels heller", sagte WHO-Chef Tedros.Frédéric Cirou / PhotoAlto / picturedesk.com
Wegen der positiven Nachrichten zur Wirkung der Corona-Impfstoffe zeigte sich der WHO-Chef positiv. Das Licht am Ende des Corona-Tunnels werde heller. 

Bei einer Pressekonferenz in Genf zeigte sich der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, optimistisch. Er hält nach den jüngsten Meldungen zur Wirkung der neuen Corona-Impfstoffe ein Ende der Corona-Pandemie für möglich.

"Mit den jüngsten positiven Angaben aus den Impftestreihen wird das Licht am Ende dieses langen, dunklen Tunnels heller", sagte Tedros.

Es gebe nun eine "reale Hoffnung, dass Impfstoffe - zusammen mit den bewährten Maßnahmen öffentlicher Gesundheit - helfen werden, die Covid-19-Pandemie zu beenden."

Ärmeren Ländern helfen

Zudem appellierte der WHO-Chef an die wohlhabenden Länder, mehr Geld für die Unterstützung ärmerer Länder bereitzustellen. "Dies ist kein Akt der Wohltätigkeit", erklärte Tedros. "Es ist der schnellste und klügste Weg, um die Covid-19-Pandemie zu beenden und die Weltwirtschaft wieder anzukurbeln."

Es gibt ein dafür aufgelegtes Programm der WHO, den ACT-Accelerator. Für jenen würden sofort 4,3 Milliarden Dollar (3,6 Milliarden Euro) für die Beschaffung und Auslieferung großer Mengen von Impfstoffen, Tests und Medikamenten gebraucht. Weitere 23,8 Milliarden Dollar seien im kommenden Jahr nötig.

Warnung vor Lockerungen über Weihnachten

Gleichzeitig warnt die Weltgesundheitsorganisation aber auch vor Lockerungen von Corona-Maßnahmen über Weihnachten, wenn Behörden das Infektionsgeschehen nicht voll unter Kontrolle haben. "Wenn sich Menschen untereinander anstecken und wenn ein Land nicht die nötige Infrastruktur hat, um Fälle zu verfolgen und Kontakte zu isolieren und in Quarantäne zu schicken, dann wird eine Lockerung zu stärkeren Ansteckungen führen", sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan in Genf. (Mehr dazu hier >>)

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus MARTIAL TREZZINI / Keystone / picturedesk.com
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