Jeder Zweite wird sich fix mit Omikron anstecken

Vor den Testzentren quer durch Europa muss man lange Wartezeiten in Kauf nehmen.
Vor den Testzentren quer durch Europa muss man lange Wartezeiten in Kauf nehmen.Luca Bruno / AP / picturedesk.com
In den nächsten Wochen könnte sich mehr als die Hälfte der Europäer mit der Virusvariante infizieren. In vielen Ländern ist Omikron bereits dominant.

Es ist eine düstere Prognose, mit der die Weltgesundheitsorganisation jetzt aufhorchen lässt. Angesichts der rasanten Omikron-Ausbreitung könnten sich nach Einschätzung der WHO bereits in zwei Monaten mehr als die Hälfte der Menschen im Großraum Europamit der Coronavirus-Variante angesteckt haben.

Hans Kluge, Regionaldirektor der WHO in Europa, begründete dies am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz damit, dass Omikron wegen seiner Mutationen menschliche Zellen schneller befalle und dies auch Geimpfte und Genesene betreffe.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung

"Bei diesem Rhythmus sagt das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) voraus, dass sich mehr als 50 Prozent der Bevölkerung der Region in den kommenden sechs bis acht Wochen mit Omikron angesteckt haben werden", sagte Kluge unter Verweis auf das Forschungsinstitut der University of Washington.

Die WHO Europa ist zuständig für 53 Länder und Gebiete – nicht nur in Europa, sondern auch in Zentralasien. Die Omikron-Variante breitet sich derzeit in Europa rasant aus. In mehreren Ländern ist sie bereits die dominierende Coronavirus-Variante bei den Neuinfektionen – so auch in Österreich. Am Dienstag wurden landesweit mehr als 11.500 Neuinfektionen gemeldet.

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