"Wichtig, dass sich Menschen vor Treffen testen lassen"

Christian Stöckl
Christian StöcklFranz Neumayr / picturedesk.com
Der Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl sprach in der "ZiB2" über die aktuelle Corona-Lage

Die Corona-Zahlen steigen weiter extrem an. Nicht nur in Ostösterreich, wo ab Donnerstag ein neuer Lockdown gilt, sondern auch im Westen des Landes. In der "ZiB2" sprach Christian Stöckl, Landeshauptmann-Stellvertreter in Salzburg und Gesundheitslandesrat (ÖVP) über die aktuelle Lage.

24 Menschen in Salzburg auf Intensivstation

In Salzburg ist die 7-Tages-Inzidenz mit 270 gleich hoch wie in Niederösterreich, dennoch gilt im westlichen Bundesland ab Donnerstag kein harter Lockdown. "Bei der Beurteilung muss man mehrere Parameter beachten, wir haben seit Wochen zwar eine hohe Inzidenz, aber die Zahlen steigen nicht exponentiell. Auch die Spitalsbelastung ist mit etwa 50 Prozent bewältigbar", erklärte Stöckl.

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Derzeit sind 24 Patienten in Salzburg auf Intensivstationen, bis zu 49 Betten sind für Corona-Patienten vorgesehen. Während im Osten des Landes über Ostern ein harter Lockdown gilt und nur eine Person einen weiteren Haushalt treffen darf, bleiben die Regeln im Westen des Landes etwas milder.

Zwei Haushalte dürfen sich treffen

So dürfen zwei Haushalte tagsüber zusammenkommen. "Es ist wichtig, dass sich die Menschen, die sich treffen, testen lassen und auch die weiteren Regeln einhalten", so Stöckl. Er rief dazu auf, die sozialen Kontakte dennoch zu reduzieren.

Kritik, dass in Salzburg die Impfungen nur schleppend vorangehen würden, ließ er nicht gelten: "Wir impfen alle Dosen, die wir zur Verfügung haben."

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