Frau (21) brach Grapscher die Nase – jetzt spricht s...

Eine Touristin aus der Schweiz brach einem 20-Jährigen zu Silvester in Wien die Nase, weil er ihr auf den Po gefasst hatte. Nun äußert sich die 21-Jährige zu dem Vorfall.

Nach der Po-Grapschattacke in der Silvesternacht am Wiener Rathausplatz wird jene Schweizerin, die ihrem Angreifer die Nase gebrochen hatte, im Netz gefeiert und mit Komplimenten überschüttet.

Auch die Mehrheit der "Heute.at"-Leser loben die Touristin in den Kommentaren für die Aktion und überhäufen sie mit Gratulationen.

"Hätte ich mir nicht gedacht"

Nun hat sich die 21-Jährige erstmals selbst zu der sexuellen Belästigung geäußert. "Ich hätte mir nicht gedacht, dass dieser Vorfall so viel Aufsehen erregt", stellt das Opfer gegenüber der "Krone" klar.

Die Schweizerin reiste einen Tag nach der Attacke wieder in ihre Heimat zurück und möchte anonym bleiben. Wie "Heute.at" berichtete, wurde die 21-Jährige ebenfalls wegen schwerer Körperverletzung angezeigt und muss nun ebenfalls mit einem Prozess rechnen.

Und was hält die junge Frau davon? "Ich weiß nicht, was mich bei einem Prozess erwarten würde", so die Wintersport-Athletin zur "Krone."

Wie man sich richtig gegen Angreifer wehrt – Polizeiausbildner Bernd Leitenberger zeigt es im "Heute"-Video:

Rückblick

Die 21-Jährige hatte zu Silvester gegen 1.30 Uhr einem Afghanen die Nase gebrochen, weil er ihr auf den Hintern gefasst hatte. Der 20-Jährige soll bereits zuvor mehrere Frauen belästigt haben.

Als er der Touristin aus der Schweiz, die mit ihren Freunden in Wien in das neue Jahr starten wollte, an den Hinter fasste, schlug die Frau reflexartig zu und traf den Asylwerber mitten im Gesicht.

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