Beim Hafen Open Air hat es sich (vorerst) ausgespielt

2014 spielte Austropop-Urgestein Wolfgang Ambros live beim "Hafen Open Air"
2014 spielte Austropop-Urgestein Wolfgang Ambros live beim "Hafen Open Air"Bild: imago stock & people
Nach fast 15 Jahren geht Österreichs zweitgrößtes Freiluftfestival bei freiem Eintritt in eine Zwangspause. Comeback? "Sag niemals nie"
Das Hafen Open Air war seit fast 15 Jahren ein fester Bestandteil des Wiener Veranstaltungskalenders. Gegründet mit dem Ziel, Festivalkultur und Austropop in Simmering zu etablieren, wurde das zweitägige Festival schon bald zu Österreichs zweitgrößtem Freiluftfestival bei freiem Eintritt - "geschlagen" nur vom Donauinselfest. In einem emotionalen Post auf Facebook nehmen die Veranstalter (vorerst) Abschied.

Wirtschaftliche und personelle Gründe



"Leider lässt es die wirtschaftliche und personaltechnische Lage nicht mehr zu, dieses weiterzuführen", schreiben die Veranstalter Michael Klammer und Karl Leitner. Schon 2018 waren sie gezwungen, über Crowdfunding das nötige Geld aufzutreiben ("Heute.at" hat berichtet). Jetzt gehen im Alberner Hafen (vorerst) ganz die Bühnenlichter aus.

Mehr als 200.000 Zuschauer



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Anfangs noch als eintägiger Event mit 200 Besuchern und händisch zusammengezimmerter Bühne, wurde das Hafen Open Air über die Jahre kontinuierlich ausgebaut. Mit Rainhard Fendrich, Conchita Wurst, der EAV, Opus und Wolfgang Ambros wurden einige prominente Austropop-Musiker als Headliner verpflichtet.

Auch internationale Top-Stars, wie der zweifache Eurovision Song Contest-Gewinner Johnny Logan, die Gypsy Kings oder die Spider Murphy Gang konnten nach Wien-Simmering geholt werden. Der Grund? Ganz bestimmt auch die Fans! Mehr als 200.000 Zuschauer sorgten über die Jahre für ein einzigartiges Gänsehaut-Festival-Gefühl.



"Wir sind [..] stolz, mehr als vierhundert Bands (80 Prozent – Nachwuchskünstler), auf die Bühne am Alberner Hafen gelockt zu haben, um eine Chance für ihre weitere Karriere zu ermöglichen", so die Veranstalter. Und weiter: "Zum Abschied sagen wir ganz leise „Servus" – Man sollte niemals „Nie" sagen und vielleicht heißt es ja einmal wieder: "Willkommen am Hafen Open Air!""

Wollen wir's hoffen...



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