Wiener (27) geht in Szeneclub fort, wird übel bestohlen

Wer seine Schlüssel genommen hat, weiß David nicht
Wer seine Schlüssel genommen hat, weiß David nichtLeserreporter
Ein 27-Jähriger wollte Samstagfrüh von einem Wiener Nachtklub nachhause fahren – bis er merkte, dass sein Mantel aus der Garderobe gestohlen wurde. 

Es sollte die letzte große Party vor dem Lockdown werden, doch der Abend war alles andere als ein krönender Abschluss... Am Freitag ging David* (27) (*Name von der "Heute"-Redaktion geändert) mit seinen Freunden in einen der bekanntesten Nachtclubs in der Wiener Innenstadt feiern. 13 Euro Eintritt zahlte der feiernde Wiener, dazu kam noch ein Euro für die kostenpflichtige Garderobe. 

"Kann man nichts machen"

Die Nacht verging, David feierte was das Zeug hält und soll schließlich in den frühen Morgenstunden beschlossen haben, seinen Heimweg anzutreten. Doch das soll sich plötzlich deutlich schwerer herausgestellt haben als gedacht. Als der 27-Jährige seinen Mantel aus dem Umkleideraum holen wollte, soll dieser plötzlich nicht mehr da gewesen sein. Er hat dem Garderobier laut eigenen Aussage das Markerl gegeben, trotzdem fehlte sein Mantel. In seinen Manteltaschen befanden sich außerdem sein Wohnungs- und Autoschlüssel. Eine plausible Erklärung dafür, warum seine Sachen fehlten würden, hätte er auch nicht bekommen. David soll über zwei Stunden lang mit den Mitarbeitern des Clubs diskutiert haben und soll schließlich mit den Worten "Kann man nichts machen" im Hemd und ohne Schlüssel verabschiedet worden sein. 

Verlust von bis zu 1.000 Euro

Der 27-Jährige ist sauer. Nachdem er ohne Schlüssel nicht in seine Wohnung kommen konnte, fuhr er zu seiner Mutter. Zusammen mit ihr ging er am darauffolgenden Tag zur nächsten Polizeistation und erstattete Anzeige. Der gestohlene Gesamtschaden soll  bis zu 1.000 Euro betragen. "Niemand hat sich auch nur bei mir entschuldigt", ärgert sich der Wiener. 

Volksgarten: "Es tut uns leid"

Der bekannte Wiener Nachtclub entschuldigte sich nach Anfrage von "Heute"  für den Vorfall. "Wissen nicht wie es dazu kommen konnte", so die Pressesprecherin des Volksgartens. Selbstverständlich würde die Diskothek für gestohlene Sachen, die in der Garderobe abgegeben wurden, haften. "Wir haben dafür eine extra Versicherung", erzählt sie im Talk. Warum darüber niemand David aufgeklärt hat, bleibt nicht nur dem 27-Jährigen ein Rätsel. Das Volksgarten-Team hat sich nach einer Anfrage von "Heute" noch einmal mit David und seiner Mutter in Kontakt gesetzt und soll nun seine vermissten Gegenstände begleichen. Dieser Abschied von der Wiener Nachtszene wird dem 27-Jährigen trotzdem bitter in Erinnerung bleiben...

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