Mehrere Jugendliche sorgen für mächtig Ärger in der Wiener Donaustadt! Im sonst so ruhigen Breitenlee soll eine Teenie-Gruppe regelmäßig ihr Unwesen treiben und dabei immer wieder Polizeieinsätze auslösen.
Die Anrainer sind mittlerweile verzweifelt und wissen nicht mehr weiter. Besonders auffällig: Die Jugendlichen sollen fast wie in einer Uniform meist in Adiletten und auf E-Scootern durch die Straßen ziehen.
"Durch schnelles und unkontrolliertes Fahren gefährden sie Passanten. Ich habe selbst einen zweijährigen Sohn und mache mir deswegen große Sorgen", erklärt eine Wienerin im "Heute"-Talk. Nebenbei sorgen sie für Verschmutzung in den Eingangsbereichen der Wohnhausanlagen.
Ganz besonders sorgt der anhaltende Vandalismus für Frust. Die "Adiletten-Gang" soll laut Anrainern immer wieder Autos beschädigen. "Von Kratzern im Lack bis hin zu eingeschlagenen Scheiben haben wir schon alles erlebt", schildert eine Wienerin im "Heute"-Talk. Die Polizei sei bereits mehrfach verständigt worden. Bislang soll es der Teenie-Gruppe jedoch immer wieder gelungen sein, rechtzeitig zu flüchten.
Auf "Heute"-Nachfrage erklärte die Pressestelle der Polizei Wien, dass derzeit keine Erkenntnisse über das Bestehen einer Jugendbande vorliegen. Ob die von Anrainern geschilderten Sachbeschädigungen tatsächlich von Jugendlichen begangen wurden, ist somit nicht geklärt.
Bestätigen kann die Polizei allerdings vermehrte verkehrspolizeiliche Beschwerden im Bereich der Berresgasse und "An der Neurisse". Diese stehen insbesondere mit E-Scootern in Zusammenhang. "Im Zuge des zunehmenden Zuzugs werden dort teilweise noch nicht fertiggestellte bzw. provisorisch ausgeführte Verkehrsflächen verstärkt mit E-Scootern befahren", erklärt ein Polizeisprecher.
Das Stadtpolizeikommando Donaustadt reagiert darauf mit verstärkten Kontrollen. Im Rahmen von Planquadraten sollen entsprechende Übertretungen gezielt kontrolliert und geahndet werden.
Zurück bleiben die verärgerten Anrainer – und offenbar auch die Rechnungen für die entstandenen Schäden. "Wir bleiben auf den Kosten der Beschädigungen sitzen", ärgert sich die Wienerin. Die Bewohner wünschen sich nun vor allem eines: endlich wieder Ruhe in ihrem Grätzl.