Wiener entsetzt: Strom bald um 50 Prozent teurer

Ein Wiener hatte nicht mit dieser saftigen Preiserhöhung gerechnet.
Ein Wiener hatte nicht mit dieser saftigen Preiserhöhung gerechnet.Leserreporter
Dass die Strompreise bald steigen, wurde zwar kommuniziert – mit dieser Preiserhöhung hat ein Wiener aber nicht gerechnet.

Rund 800.000 Haushalte sollen von einer Anpassung der Strompreise im kommenden Jahr betroffen sein. Kommuniziert wurde dabei meistens, dass auf Betroffene eine Gesamtpreiserhöhung von rund 17,8 Prozent monatlich zukommt. Bei einem Jahresverbrauch von 2.000 Kilowattstunden beträgt das monatlich in Summe etwa 8 Euro. Als ein Wiener die Preiserhöhung schwarz auf weiß vor sich hatte, blieb ihm allerdings die Spucke weg.

Ein Brief der Wien Energie belegt: Der Verbraucherpreis für Strom steigt ab 2022 bei seinem Anbieter um rund 50 Prozent. Eine Sprecherin der Wien Energie berichtet gegenüber "Heute": "Der Strompreis besteht aus unterschiedlichen Teilen. Ganz grob kann man sagen: Gut ein Drittel ist der Verbrauchspreis, ein knappes Drittel Netzgebühren und ein Drittel Abgaben und Steuern. Durch die Preisanpassung erhöht sich der Gesamtpreis wie kommuniziert um gut 17 Prozent, das ist am Ende die relevante Kennzahl."

Laut Energie Allianz sei die Preisanpassung wegen des Anstiegs des Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI) um 84 Prozent zwingend notwendig. Die Erhöhung trifft alle Nutzer von Produkten ohne detaillierte Preisanpassungsklauseln. 

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