Vergangenen Mittwoch war der 82-jährige Hermann gemeinsam mit seiner 51-jährigen Tochter Andrea in der Wiener Innenstadt bummeln. Ausgehungert nach dem Herumschlendern in der City suchten die beiden eine Schnitzelkette auf. "Ich bestellte ein gebackenes Huhn, meine Tochter ein Hühnerschnitzel mit Blattsalat", erzählt der 82-Jährige im "Heute"-Talk.
Dazu tranken beide jeweils einen großen Apfelsaft gespritzt mit Leitungswasser. Nach dem Mittagessen bat Hermann um die Rechnung und wurde bitter enttäuscht: Für das Leitungswasser, mit dem die beiden Apfelsäfte aufgespritzt wurden, sollte der Senior jeweils 1,80 Euro blechen. "Eine echte Frechheit", beschwert sich der Wiener im "Heute"-Gespräch. Ein Blick auf die Getränkekarte des Lokals zeigt, dass sogar ein halber Liter Leitungswassersatte mit 90 Cent verrechnet wird.
"Heute" fragte bei der Schnitzelkette genauer nach, was es mit der kuriosen Preisgestaltung auf sich hat. "Bei den Spritzsäften unterscheiden wir grundsätzlich nicht zwischen Leitungswasser und Soda. Daher wirkt der Preis so hoch", erklärte das Personal der Restaurantkette "Heute" im Gespräch.