Kontrollen verschärft

Strafen bis 7.000 Euro – "Hunde-Sheriffs" greifen durch

2025 führte das Wiener Hunde-Team 4.500 Kontrollen durch. 1.600 Verstöße wurden registriert, 201 Strafen verhängt. Nun wird härter durchgegriffen.
Wien Heute
02.02.2026, 13:07
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Seit rund zwei Jahren sind die Mitarbeiter des Wiener Hunde-Teams im Einsatz. Bei den Kontrollen wurden im Vorjahr rund 1.600 Verstöße festgestellt. Darunter waren fehlende Registrierungen, keine Hundeführscheine oder nicht bezahlte Hundeabgaben (72 Euro).

Bisher wurden die Hundebesitzer meist nur ermahnt, aber die Kontrolleure können direkt vor Ort auch Strafen bis zu 70 Euro kassieren. Wie der ORF berichtet, kann es bei schweren Verstößen auch eine Anzeige geben – zum Beispiel, wenn ein Hund ohne Beißkorb und Leine auf einem Kinderspielplatz unterwegs ist. Dann drohen Strafen bis zu 7.000 Euro.

201 Anzeigen im Vorjahr

Im Vorjahr gab es laut Janina Tran, der Chefin vom Wiener Hunde-Team, in 201 Fällen eine Anzeige: "Nachdem wir die Bürger*innen ein Jahr lang intensiv aufgeklärt, und Übertretungen hauptsächlich abgemahnt haben, wird nun härter durchgegriffen", so Tran.

Neben den Kontrollen setzt das Team auch stark auf Information und Vorbeugung. Mobile Beratungsstände bieten die Möglichkeit, Fragen zur Hundehaltung zu stellen und sich zu informieren.

Mobile Beratungsstände

Das Ziel vom Hunde-Team ist ein "konfliktfreies und verständnisvolles Miteinander zwischen Hundehalter*innen und Nicht-Hundehalter*innen". Für den zuständigen Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) haben die letzten Jahre gezeigt, dass dieses Miteinander funktionieren kann. "Das Hunde-Team hat einen wichtigen Teil dazu beigetragen", meint er.

Wichtig sind dabei vor allem Information und Prävention. Das Hunde-Team baut mobile Beratungsstände an stark frequentierten Orten auf, zum Beispiel bei Hundezonen. "Im vergangenen Jahr gab es 88 Beratungsstände, an denen wir die Fragen von knapp 2.000 Menschen beantwortet haben", erklärt Tran.

Hunde-Team auch bei Schwerpunkt-Aktionen

Abseits vom Streifendienst unterstützt das Hunde-Team auch andere städtische Einrichtungen und war im Vorjahr bei 114 Schwerpunktaktionen dabei, die etwa von Polizei, MA48, Waste Watcher oder Wiener Wohnen organisiert wurden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 02.02.2026, 13:07
Jetzt E-Paper lesen