Der Wiener Hundebesitzer packt aus: Er ist über das Verhalten so mancher Hundebesitzer in seinem Grätzel in Floridsdorf verärgert. "Sie räumen den Hundekot nicht weg, lassen ihre Tiere frei herumlaufen und gefährden damit nicht nur ihre Liebsten, sondern auch andere auf der Straße", so der 55-jährige Roman O. im Talk mit "Heute". Er ist selbst Hundevater des zweijährigen "Koby" und schätzt richtigen Umgang mit seinen Lieblingstieren daher besonders. Doch dieser scheint von Jahr zu Jahr immer weniger zu werden. "Erst vor zwei Wochen wurde ein Hund aus meiner Siedlung von einem Auto überfahren, weil die Besitzerin ihn frei herumlaufen ließ und nur auf ihr Handy geschaut hat", erzählt der wütende Wiener.
Der 55-Jährige kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso Besitzer ihre Hunde von der Leine lassen. "Wenn mein 'Koby' etwas Auslauf braucht, dann fahre ich mit ihm auf die Alte Donau zu einer dieser Hundezonen", rät der Hundehalter. Roman, der selbst nebenbei als Hundeführer tätig ist, versucht mit seiner Frau, einer Hundepsychologin, immer wieder auf den richtigen Umgang mit den Vierbeinern aufmerksam zu machen. Sie würden in ihrer Siedlung immer wieder Flyer für Hundecoaches und Infoblätter verteilen. "Diese finden wir dann im Mülleimer wieder", so der enttäuschte Hundebesitzer.
Einmal führte der Streit mit einem fahrlässigen Hundehalter fast zu einer richtigen Rauferei – "Immer wieder eskalieren Diskussionen, wir wurden auch schon hart beschimpft und angepöbelt. Grenzen werden einfach nicht respektiert", so Roman. Der 55-Jährige würde sich wünschen, dass von der Stadt Wien härter kontrolliert und gegen Besitzer, die sich beim "Äußerl führen" nicht an die Regeln halten, konsequenter vorgegangen wird. "Ich möchte nur ein respektvolles Miteinander", so der Hundeliebhaber.