Eine ungewöhnliche Szene sorgte am Dienstagnachmittag im 5. Wiener Bezirk bei einem "Heute"-Leser für Ärger. Vor einer roten Ampel stützte sich eine Radfahrerin auf einem fremden Auto ab – und das offenbar nicht nur einmal.
Der empörte Autofahrer machte ein Foto von der Situation, beruhigte sich noch lange nicht. Es war an der Kreuzung Hollgasse mit der Wiedner Hauptstraße, an der die Radlerin ihren Fuß nicht auf den Boden setzen wollte, sondern sich auf dem parkenden Auto anlehnte.
"Ich war geschockt, wie wenig fremdes Eigentum manchen wert ist", ärgert sich der Leser. Ob am Fahrzeug tatsächlich ein Schaden entstanden ist, konnte er nicht erkennen.
Besonders dreist aus Sicht des Lesers: Es dürfte sich nicht um einen einmaligen Vorgang gehandelt haben. Weiter unten in der Straße soll die Radlerin zur Wiederholungstäterin mutiert sein.
Für den Leser ist dieses Verhalten völlig unverständlich. Er fragt sich zudem, ob das Abstützen auf einem fremden Fahrzeug überhaupt erlaubt ist.
Fest steht: Fremde Autos sind kein Fahrradständer. Kommt es durch das Abstützen tatsächlich zu einem Schaden – etwa einem Kratzer oder einer Delle – kann die Sache für den Verursacher jedenfalls Konsequenzen haben.