Die Teuerungswelle nimmt nicht ab. Die Inflation frisst den Österreichern weiterhin das Geld aus der Tasche. Im April haben die Preise nochmal deutlich zugelegt – "Heute" berichtete. Bei den alltäglichen Einkäufen fällt schnell auf, dass für wenige Lebensmitteln schon einmal 60 Euro bezahlt werden – "Heute" machte den Einkaufs-Test. Eine Wienerin brachte ihrem Freund – allen Teuerungen zum Trotz – eine süße und zugleich gesunde Jause mit. Beim Blick auf den Preis staunte der Wiener nicht schlecht.
Im 16. Wiener Gemeindebezirk dachte eine Wienerin beim Einkauf an ihren Liebsten und versuchte, ihn zu überraschen. Dies gelang ihr in der Tat, denn: "Heute"-Leser Angelo freute sich anfangs, als er auf dem Küchentisch die geschnittenen Honig- und Zuckermelonen sah.
Bevor Angelo die durchsichtige Plastikfolie aufriss, drehte der neugierige Wiener die Obstschale um und riskierte einen Blick auf das Preisschild. Beim Überprüfen des Etikettes der süßen Überraschung fielen dem Wiener beinahe die Augen aus dem Kopf: Stolze 8,42 Euro verlangte ein Wiener Supermarkt für 12 Scheiben Melonen. Pro Kilo wären es sogar 12,90 Euro gewesen.
Bei der Frage an die Freundin, wieso sie denn so viel für das Obst gezahlt hätte, musste der Wiener lachen, denn: "Sie hat überhaupt nicht auf den Preis geschaut und einfach zugegriffen", so der "Heute"-Leser im Gespräch mit der Redaktion.
Der skurrile Fall des Wiener Pärchens zeigt: Die echte Liebe scheint nicht nur durch den Magen zu gehen, sondern auch unbezahlbar zu sein.