Wiener Linien bauen Sharing-Angebot aus

Wiener Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl,  Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Bezirkschef Markus Rumelhart bei der Eröffnung der neuen WienMobil-Station in Mariahilf.
Wiener Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl,  Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Bezirkschef Markus Rumelhart bei der Eröffnung der neuen WienMobil-Station in Mariahilf. PID/Fürthner
Mit zwei neuen WienMobil-Stationen bauen die Wiener Linien ihr Sharing-Angebot aus. In Mariahilf startet zudem ein Pilotprojekt mit E-Autos.

In Ottakring, Landstraße und Simmering gibt es sie schon, ab sofort sollen die neuen WienMobil-Stationen in der Amerlingstraße (Mariahilf) und am Ceija-Stojka-Platz (Neubau) den Weg zwischen Wohnung oder Arbeitsplatz und der nächstgelegenen Öffi-Haltestelle erleichtern (alle Adressen findest du hier). Bei allen Standorten stehen den Wienern neben U-Bahn, Bim oder Bus, auch Citybikes, E-Roller, Carsharing und E-Tankstellen für die "letzte Meile" zur Verfügung. "Mit flexiblen sharing-Angeboten der Wiener Linien, zu denen seit kurzem auch die Citybikes gehören, reduzieren die Wiener den Individualverkehr. Öffi-Fahrer sparen sich Kosten für ihr eigenes Auto und zugleich pro Jahr 1,5 Tonnen CO2 ein", rechnet Umwelt- und Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) bei der Eröffnung der neuen Station im 6. Bezirk am Mittwoch vor.

Pilotprojekt mit E-Autos in Mariahilf

Mariahilf ist auch der Pilotbezirk für das E-Carsharing-Projekt der Wiener Linien. Ab November stehen 10 der insgesamt 28 Fahrzeuge, die sogenannten WienMobil Autos, auf fixen Carsharing-Stellplätzen bereit. Die restlichen 18 Fahrzeuge sollen in der ganzen Stadt verteilt bei WienMobil-Standorten buchbar sein. Das Projekt ist vorerst bis November 2021 befristet. "Wir bieten Mobilität für alle Ansprüche, egal ob mit den Öffis, Citybike, Carsharing oder einer Kombination. Es freut mich als Bezirksvorsteher, dass der 6. Bezirk Pilotbezirk für das E-Carsharing-Projekt wird", so Markus Rumelhart (SPÖ).

Das Auto kann an einer fixen Station abgeholt, nach der Fahrt wieder dort retourniert werden und ist bis zu einem Jahr im Vorhinein buchbar. Für Jahreskarten-Besitzer wird es Spezialtarife geben, kündigten die Verkehrsbetriebe an. 

Wiener Linien führen CityBikes weiter

Die Citybike-Stationen sind nach dem Auftrag von Bürgermeister Michael Ludwig an die Wiener Linien bereits seit einigen Tagen wieder vollständig nutzbar ("Heute" berichtete). Künftig soll bei jeder U-Bahn-Station eine Sharing-Station zur Verfügung stehen.

"Wir machen mit WienMobil ein Angebot, das so flexibel ist wie unsere Fahrgäste. Egal ob Sie mit der U-Bahn zum Einkaufen fahren, mit dem Citybike ins Kino fahren oder Carsharing nutzen, um einen Ausflug zu machen – dank WienMobil erhalten Sie ein für Ihre Bedürfnisse maßgeschneidertes Angebot", wirbt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien, für das Angebot.

An allen WienMobil-Standorten stehen neben Bikesharing Leihwagen von "Stadtauto" und E-Mopeds von "easy way" zur Verfügung. Die WienMobil-Stationen verfügen zusätzlich über Radständer und Abstellflächen für E-Scooter, die von "Tier" genutzt werden. Die Ladesäulen für Elektroautos betreibt Wien Energie. Alle Räder, Roller und Sharing-Autos sind in der WienMobil-Smartphone-App sichtbar und direkt über die jeweiligen Mobilitätsanbieter buchbar.

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