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Kindergarten hat zu – Wiener Mama muss trotzdem zahlen

Obwohl die Kindergartengruppe ihrer Tochter in den letzten zwei Monaten dreimal zusperren musste, soll eine Wiener Mama die vollen Gebühren zahlen. 
Natalia Anders
15.02.2022, 19:22

Eine Wiener Mutter ist sauer: Innerhalb der letzten zwei Monate musste ihre zweijährige Tochter aufgrund von Corona-Fällen in der Kindergarten-Gruppe dreimal in Quarantäne. Von dem Service des Privatkindergartens ihres Kindes konnte die Mutter seit Beginn der Pandemie daher wenig profitieren. Trotzdem wurden der Heute"-Leserin 180 Euro Gebühren abgezogen. "Wofür soll ich da zahlen?", fragt sich die Wienerin perplex im Gespräch mit der Redaktion. 

Auch Essensgeld einkassiert

Die junge Mama ist auch darüber erbost, dass auch das Geld für das von den Kindern nicht konsumierte Essen abgezogen wurde. Die Wienerin ist sich nämlich sicher, dass das Essen von den Kindergärtnern damals abbestellt wurde. "Angeblich würde es sich hier um Fixkosten handeln, für mich sind das allerdings große finanzielle Einbußen. Ich musste in dieser Zeit nicht nur jemanden finden, der auf meine Tochter aufpasst, sondern soll jetzt auch für einen Kindergarten zahlen, von dessen Service ich nicht einmal profitieren konnte", so die erschütterte Wienerin. 

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Kindergarten: "Wir geben unser Bestes"

"Heute"fragte bei der Kommunikationsabteilung des Privat-Kindergartens St. Nikolausstiftung an, um zu erfahren, was es mit den Gebühren und Fixkosten auf sich hat. "Alleine im Jänner 2022 hatten wir 753 Infektions- und Verdachtsfälle, davon waren 467 Infektionsfälle. Darüber hinaus werden die Essenanbieter darüber informiert, dass die Gruppe geschlossen ist. Die Vorausplanung ist für alle eine Herausforderung, wir geben unser Bestes", so eine Sprecherin der Tagesstätte. Aufgrund der Pandemie würden Mitarbeiter der St. Nikolausstiftung viel administrative Arbeit leisten, ohne dafür finanzielle oder personelle Unterstützung zu bekommen. 

Für alle eine schwere Zeit 

Aufgrund der schweren Vorausplanung scheint die Pandemie weder für Eltern noch für Pädagogen eine einfache Zeit zu sein. Einen neuen Kindergarten wird die junge Mutter trotzdem nicht suchen. "Sonst bin ich zufrieden, außerdem ist es zur Zeit besonders schwer, überhaupt einen Platz zu bekommen", so die Wienerin im Gespräch mit der "Heute"-Redaktion. Bleibt nur zu hoffen, dass die Corona-Zahlen – in den Kindergärten, sowie im gesamten Land -  bald wieder sinken und es zu etwas Normalität kommt. 

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