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Wiener lebt nach Gas-Abrechnung von 6 Euro am Tag

Die neue Strom- und Gasrechnung treibt ein Ehepaar in die Krise. Ab Jänner bleiben den Mindestpensionisten nur mehr rund 12 Euro am Tag übrig.

Natalia Anders
Die neuen Teilbeträge bedeuten für die beiden Pensionisten den finanziellen Ruin.
Die neuen Teilbeträge bedeuten für die beiden Pensionisten den finanziellen Ruin.
iStock / Leserreporter

Die Strom- und Gaskrise lässt zurzeit unzählige Österreicher zittern. Das Meidlinger Ehepaar Sarah (72) und Peter (69)* (Namen von der Redaktion geändert) fürchtet sich seit ihrer neuen Jahresabrechnung vor dem finanziellen Ruin. Die Wiener leben von ihrer Mindestpension und wohnen zu zweit auf bescheidenen 40 Quadratmetern. "Nachdem unsere Wohnung so klein ist, waren die Nebenkosten bislang leistbar", erzählt Peter im Gespräch mit "Heute". 

Wegen Strom und Gas pleite

Bisher zahlten die Meidlinger monatlich zirka 360 Euro für Strom und Gas. Ab Jänner 2023 wird sich diese Rechnung fast verdoppeln: Ab dann sollen die Beiden 651,60 Euro pro Monat blechen. "Mit dem alten Betrag kamen wir gerade noch so über die Runden", so das Ehepaar. Mit den gestiegenen Energiepreisen bleiben den Senioren monatlich allerdings nur mehr 400 Euro übrig. "Das sind pro Person etwas mehr als sechs Euro am Tag. Wie sollen wir mit dem Geld essen?", so die Pensionisten. 

"Fangen schon an zu sparen"

Der Skandal rund um die finanziellen Turbulenzen von Wien Energie sorgte im August für medialen Wirbel – "Heute" berichtete. "Müssen wir nun die Konsequenzen tragen?", fragt sich der verzweifelte 69-Jährige. Das Meidlinger Ehepaar spart laut eigenen Angaben bereits für nächstes Jahr. Ob es mit den Sparmaßnahmen über die Runden kommen werden, bleibt abzuwarten. 

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