Wiener Parks platzen aus allen Nähten

Hunderte Wiener nutzten das sonnige Frühlingswetter und stürmten die wiedereröffneten Bundesgärten. Ein "Heute"-Lokalaugenschein vom Stadtpark und Burggarten.

Die Bundesgärten in Wien haben wieder ihre Tore geöffnet ("Heute" hat berichtet), der Ansturm war aber wegen der frühlingshaften Temperaturen enorm. "Man sieht, dass die Menschen darauf gewartet haben", kommentiert TU-Student Armin (21) beim "Heute"-Lokalaugenschein im Stadtpark die vollen Liegeflächen.

Wiener verhalten sich vorbildlich

Junge Familien und Paare spazieren über die Wege des Burggartens. Kleine Kinder spielen in der Wiese, manche Menschen sitzen im Gras und lesen. "Das war eine Zumutung, dass die Parks zu waren! Ob es wirklich eine Schikane des Bundes gegenüber der Stadt war, man weiß es nicht! Aber für die Menschen ohne Balkon, wie die meisten hier, war es einfach eine Zumutung. Wir sind jetzt sehr glücklich!", freut sich Tierärztin Julia (45) über die Corona-Auszeit im Grünen.

Dennoch: Trotz des regen Treibens auf den Grünflächen halten sich die Wiener mehrheitlich an die Corona-Vorgaben der Bundesregierung, verhalten sich vorbildlich. Abgesehen von Familienmitgliedern oder Paare kommt niemand dem anderen näher als zwei Meter. Dafür sorgen auch Securities an den Eingängen, die Besucher beraten und bei zu großer Nähe darauf hinweisen. Im Inneren der weitläufigen Anlagen überprüfen Polizisten die Ausweise bei größeren Menschengruppen.

Unser "Heute"-Lokalaugenschein in den Bundesgärten zeigt, dass das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Vorsorgemaßnahmen offenbar weitgehend in den Köpfen der Wiener angekommen ist. Noch am letzten (Oster-)Wochenende wurden rund 400 Corona-Anzeigen erstattet.

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