Wega stoppte BMW-Fahrer mit Sturmgewehr im Anschlag

Drei Wiener Beamte zielten auf den Mann.
Drei Wiener Beamte zielten auf den Mann.Leserreporter
In Wien wurde ein BMW-Fahrer von Wega-Beamten aufgehalten, die mit ihren Sturmgewehren auf ihn zielten. Eine Leserin konnte kaum glauben was sie sah.

Am Donnerstagnachmittag gegen 14:00 Uhr kam es zu einem Wega-Einsatz am Parkring in der Wiener Innenstadt. Eine "Heute"-Leserreporterin war vor Ort und konnte den Vorfall filmen. "Ich weiß nicht was da passiert ist, es ging alles so schnell", erzählt sie über den Einsatz des schwer bewaffneten Sonderkommandos.

Bewaffneter Überfall auf Autowerkstatt

Hintergrund für den Einsatz in der Innenstadt war ein vorangegangener Überfall auf eine Autowerkstatt gegen 13:00 Uhr in der Ungargasse in Wien-Landstraße. Laut Pressesprecher der Polizei Wien haben vier Männer, die mit Pistolen, Messern und Schlagstöcken bewaffnet waren, zu dem Zeitpunkt den Besitzer der Werkstat in die Mangel genommen und flüchteten dann in Richtung Innenstadt. Das verletzte Opfer musste ins Krankenhaus.

Ein Mechaniker konnte die Polizei rufen, wodurch sofort eine eine Alarmfahndung nach einer schwarzen BMW-Limousine ausgelöst wurde. Als eine Wega-Sektorstreife am Parkring ein Auto sah, auf das die Beschreibung passte, konnten die Beamten des Sonderkommandos das Fahrzeug, mit dem Sturmgewehr im Anschlag, stoppen und sich dem mutmaßlichen Fluchtauto nähern.

Mann wurde festgenommen

Auf den Aufnahmen ist einer der Beamten zu hören, wie er "Stop! Motor ausstellen! Steigen Sie aus dem Auto aus! Aussteigen!" schreit, wodurch der Fahrer mit erhobenen Händen den Aufforderungen nachkam und sich Festnehmen ließ. Allerdings stellte sich heraus, dass der Mann nichts mit der Prügelattacke zu tun hatte, und kam frei.

Der Anlass für den brutalen Angriff auf die Werkstätte im dritten Wiener Gemeindebezirk dürfte rund zwei Monate zurückliegen. Da hatte eine Kundin lautstark ihrem Ärger über eine erbrachte Leistung Luft gemacht und dabei auch mit Drohnungen nicht gespart. Die Ermittlungen laufen.

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