Der Floridsdorfer Sammel-Freak Marko (34) ist sauer. Ende Februar kaufte er über die Verkaufsplattform "Willhaben" zwei Miniatur-Autos. Satte 52 Euro blätterte der Wiener für die seltenen Sammlerstücke hin, die Verkäuferin schickte sie aus Oberösterreich per Post nach Floridsdorf.
Vergangenen Samstag sollten die Mini-Fahrzeuge ankommen, Marko blieb aus dem Grund extra den ganzen Tag zuhause. "Ich konnte es einfach kaum erwarten", so der Wiener im Gespräch mit "Heute". Doch er wartete vergebens. Der Postler klingelte seinen Aussagen nach nie an der Tür.
Mehrere Anrufe und Beschwerde-Mails bei der Österreichischen Post später stellte sich heraus, dass ein Postbote Markos Paket in der Empfangsbox in der Stiege hinterlegt hat. Doch ein Bestätigungsformular mit Zugangscode zur Empfangsbox will der 34-jährige nie bekommen haben.
"Heute"fragte bei der Österreichischen Post nach, um zu erfahren, was es mit dem verschwundenen Pakerl auf sich hat. "Das Paket wurde am 5. März nach einem erfolglosem Zustellversuch um 13:47 Uhr in der Post Empfangsbox hinterlegt und von dort mit der Benachrichtigung um 16:48 Uhr entnommen", so ein Pressesprecher im Gespräch mit der Redaktion. Allen Anschein nach hat jemand aus Markos Nachbarschaft sein Paket gestohlen. Der Pressesprecher riet dem 34-Jährigen daher eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Auf den Kosten wird er nun wohl sitzen bleiben.