Ein Innenhof in der Wiener Leopoldstadt ist für seine Bewohner des Mehrparteienhauses kaum mehr zu ertragen. "Heute"-Leser Timo* (Name von der Redaktion geändert) wohnt seit einigen Monaten in einer Wohngemeinschaft am Max-Winter-Platz. Aus seinem Zimmer blickt er direkt auf den Innenhof des Altbaus – die Aussicht gleicht allerdings einer verwahrlosten Müllhalde.
"Ich kann mittlerweile nicht einmal mehr das Fenster aufmachen, da es einfach nur hinein stinkt", beschwert sich der Anrainer gegenüber "Heute". Timo blickt täglich auf alte, demolierte Möbel, Berge voller Müllsäcke und haufenweise Sperrmüll. Doch nicht nur der unerträgliche Gestank und die fragwürdige Aussicht machen dem Mieter zu schaffen. "Im Stiegenhaus findet man auch Überreste diverser Drogen", berichtet Timo.
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Wie es zu einem solchen Zustand kommen konnte, wollte "Heute" von der für das Gebäude zuständigen Hausverwaltung wissen. Ein Mitarbeiter machte allerdings im Gespräch klar, dass der zuständige Kollege auf "unbestimmte Zeit im Ausland" wäre. Nichtsdestotrotz habe man eine Reinigungsfirma zur Entsorgung der Müllberge beauftragt. Wann genau das passieren soll, bleibt jedoch offen.