Wiener Schul-Cluster weitet sich aus

Am Bundesinternat am Himmelhof breitete sich ein Corona-Cluster auf.
Am Bundesinternat am Himmelhof breitete sich ein Corona-Cluster auf.Helmut Graf/ Heute
Der Hietzinger Corona-Schulcluster weitet sich aus. Mittlerweile gibt es 40 bestätigte Covid-Fälle, die Zahl könnte allerdings auch noch steigen. 

Wie von "Heute" berichtet brach im Bundesinternat am Himmelhof ein Corona-Cluster auf. Wie am Dienstagnachmittag bekannt wurde, sind mittlerweile 40 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Aus dem Krisenstab war auf "Heute"-Nachfrage am Dienstag zu vernehmen, dass mittlerweile auch vier Angehörige betroffen sind. Neben der Lehrerin ist mittlerweile auch ein weiterer Pädagoge betroffen. Die 34 infizierten Schüler befinden sich alle im Teenager-Alter. Die Zahl der infizierten Angehörigen könnte allerdings noch steigen. 

Am Standort des Internats ist auch das Diefenbach Gymnasium untergebracht. In diesem kam es zu den Ansteckungen. Offenbar ging die Corona-Welle von einer Lehrerin aus. Mario Dujakovic, Pressesprecher des Wiener Gesundheitsstadtrates Peter Hacker (SPÖ) erklärte auf Twitter, dass es sich dabei um eine Niederösterreicherin handelt. 

Home Schooling kein Thema

Nach Auftreten von Symptomen bei der Lehrerin wurden sämtliche Schüler der vier Klassen, in denen die Pädagogin unterrichtet hatte, mittels Gurgeltest auf das Coronavirus getestet. Alle Getesteten seien symptomfrei, hieß es auf "Heute"-Nachfrage. Einzig die Lehrerin, die Indexperson, hat mit einem schweren Verlauf zu kämpfen. 

In den sozialen Medien wurde auch der Vorschlag laut, dass Oberstufen verpflichtend via Distance-Leraning unterrichtet werden sollen. Dujakovic erklärte daraufhin, dass Oberstufenschulen Bundeskompetenz seien. Also selbst wenn die die Stadt Wien ein solches Modell begrüßen würde, hätte sie keine Umsetzungsmöglichkeit. 

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