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Wiener sitzt im Lift fest – Notruf will ÖBB schicken

Ein 50-Jähriger blieb am Sonntag in einem Lift in der Wiener City stecken. Eine Frau am Notruf wollte ihm Hilfe schicken – und zwar von der ÖBB.
Maxim Zdziarski
13.03.2022, 18:49

Martin K. (Name von der Redaktion geändert*) fuhr am Sonntagmorgen wie üblich in sein Büro in der Wiener Innenstadt. Der 50-jährige Familienvater parkte sein Fahrzeug in einer Garage bei der Ringstraße. Als er mit dem Lift nach oben fahren wollte, blieb dieser allerdings stecken. "Plötzlich blieb der Aufzug stehen. Ich dachte mir nur: Na geh bitte, das kann doch nicht wirklich wahr sein. Ich muss dringend in die Arbeit", erzählt der Wiener im Gespräch mit "Heute".

ÖBB sollte Wiener helfen

Dem "Heute"-Leser blieb nicht anderes übrig, als den Notknopf zu drücken und die Zentrale über seine missliche Lage zu informieren. "Die Dame war völlig verwirrt und wollte mir jemanden von der ÖBB schicken", schmunzelt der 50-Jährige. Er insistierte daraufhin, die Feuerwehr zu kontaktieren. Glücklicherweise stimmte die Frau seinem Vorschlag schließlich doch noch zu. Dann hieß es für den Angestellten: Warten. Rund eine halbe Stunde lang hatte er Zeit, seinen Arbeitgeber und seine Familie zu kontaktieren.

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"Steckte richtig deppert in der Mitte"

"Es war ziemlich langweilig da unten. Wenigstens funktioniert mein Whatsapp noch", erzählt er. Als dann die Florianis vor Ort eintrafen, stellte sich heraus, dass der Lift genau zwischen zwei Stockwerken stehen blieb. "Ich steckte richtig deppert in der Mitte", ärgert sich der Familienvater.

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Die Feuerwehrmänner waren also gezwungen, erstmal den Maschinenraum finden, um anschließend den Aufzug mit Muskelkraft nach oben zu kurbeln. Als dann schließlich nach einer Stunde die richtige Etage nivelliert war, konnte der Wiener befreit werden. "Das war das erste und hoffentlich letzte Mal auf so engem Raum", erzählt Martin erleichtert.