Wiener SPÖ kratzt an der absoluten Mehrheit

Die Richtung stimmt
Die Richtung stimmtpicturedesk.com
In den neuesten Umfragen zieht die Wiener SPÖ allen andern kräftig davon. 30 Prozent beträgt schon der Unterschied auf Rang 2.

Glaubt man den Befragten, so hat die Wiener Stadtregierung im vergangenen halben Jahr so einiges richtig gemacht. Die rot-pinke Koalition legt in einer Triple-M.-Umfrage unter 1.014 Wienern für "W24" deutlich zu. Doch auch das Stimmungsbild zu den aktuellen Corona-Maßnahmen wurde unter die Lupe genommen.

Durfte sich die SPÖ unter Michael Ludwig bei der Wien Wahl im Oktober noch über 41,6 Prozent freuen, ist die Bürgermeister-Partei mittlerweile auf ganze 46 Prozent geklettert. Auch der Koalitionspartner NEOS wird immer beliebter. Unter Christoph Wiederkehr legte man von 7,4 auf elf Prozent zu.

ÖVP stürzt ab

Eine ähnliche Wählerbewegung konnte auch die ÖVP verzeichnen – allerdings in die negative Richtung. Damit schließt man sich ganz dem Trend auf Bundes-Ebene an und fällt von 20,4 auf 16 Prozent. Maßgeblich profitiert davon die FPÖ, die von einer historischen Flaute von 7,1 auf 13 Prozent zulegt.

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Die Grünen fallen auch, von 14,8 auf elf Prozent. Bei einer Direktwahl würde Bürgermeister Ludwig eine Mehrheit von stolzen 67 Prozent einfahren.

Strengere Maßnahmen

Die aktuelle "Osterruhe", die noch bis in den Mai hinein andauern könnte, sehen 46 Prozent sogar als zu wenig streng an. Sollten die Zahlen weiter steigen, sprechen sich sogar 62 Prozent (eher) für strengere Maßnahmen aus.

Nur FPÖ-Wähler würden das klar ablehnen. Die NEOS sind hier gespalten, ÖVP, SPÖ und Grüne klar dafür. Ohnedies wollen 72 Prozent in den nächsten Wochen ihre Kontakte möglichst gering halten.

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