Wiener Stadtrat fordert Perspektive für Schüler und ...

Geschäfte öffnen, die Schulen bleiben zu. Jürgen Czernohorszky (SPÖ) will von der Regierung Klarheit, wie es mit den Kindern weitergeht.

Seit Dienstag sperren die ersten Geschäfte in Österreich wieder auf, der Unterricht in den Schulen findet weiterhin nicht statt.

"Nichts Neues von der Bundesregierung zum Thema Bildung", kritisiert der Wiener Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) auf Twitter. Beim Hochfahren gebe es für Türkis-Grün andere Prioritäten, Kinder und Eltern müssten Homeschooling noch bis mindestens Mitte Mai aushalten. "Einmal mehr: SchülerInnen und Eltern brauchen Perspektive und Klarheit. Und, nachdem das kein annähernd normales Semester wird, muss jetzt Druck raus."

Experten für Öffnung der Schulen

SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid hatte bereits in einer Aussendung dafür plädiert, Klassenwiederholungen zu streichen: "Kein Sitzenbleiben im Corona-Jahr. Kinder in dieser Situation zu bestrafen, weil sie sich aufgrund der Umstände eine negative Note nicht ausbessern konnten, ist der falsche Weg". Außerdem brauche es einen Zeitplan, wie es in den nächsten Wochen weitergeht.

Am Montag empfahl übrigens auch die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aus Deutschland die baldige Öffnung der Schulen. Aus einer Stellungnahme der Forscher geht hervor, dass man die Schulen "so bald wie irgendwie möglich" wieder zugänglich machen solle, um Kindern und Jugendlichen einen strukturierten Alltag zu geben.

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