Das ging schnell – vielleicht sogar zu schnell. "Heute"-Leser Hannes* (Name von der Redaktion geändert) traute seinen Augen kaum, als er am Montag vor seiner Garageneinfahrt stand. Ort des Geschehens: seine Wahlheimat St. Pölten. Der Plan war simpel, die Umsetzung offenbar strafbar.
Hannes stellte sein Auto am Montagvormittag für einen Moment vor der eigenen Garage ab. Der Grund: schnell in die Wohnung, um den Garagenschlüssel zu holen. Doch als er von seinem kurzen Abstecher zurückkehrte, warteten draußen schon Uniformierte.
Statt "Grüß Gott" gab’s von den Polizisten eine Rechnung: 25 Euro. Da war der Garagenschlüssel fast das teuerste Souvenir des Tages.
"So geil, vor meiner eigenen Einfahrt abgestraft – weil ich meinen Garagenschlüssel holen musste", so Hannes im Gespräch mit "Heute". Doch das Gesetz kennt kein "Bin gleich zurück" – auch nicht vor der eigenen Garage. Wer die Einfahrt blockiert, parkt eben falsch. Da hilft auch kein Heimvorteil.
Von den Beamten soll Hannes belehrt worden sein, dass er Glück habe, nicht abgeschleppt worden zu sein. "Ich selbst habe kein einziges Wort gesagt, habe gezahlt und mich verabschiedet", meint Hannes.