Wiener vermüllen bei Wodka-Partys trotz Lockdowns Park

Der Helmut-Zilk-Park in Wien-Favoriten wird Anrainern zufolge immer mehr vermüllt. Trotz Lockdowns wird dort nämlich weiter getrunken und gefeiert. 

Leere Wodka-Flaschen, Bierdosen, Tschick-Stummel und Chips-Packerl sind die stummen Zeugen der langen "Party"-Nächte im Sonnwendviertel beim Wiener Hauptbahnhof. "Heute" sprach mit dem 35-jährigen Christoph, der dort jeden Tag mit seinem Hund Gassi geht. Für ihn steht fest: Der Helmut-Zilk-Park geht mehr und mehr im Müll unter. Grund dafür sind laut dem Anrainer jene Leute, die dort, vor allem an den Wochenenden, lange Partys feiern. 

Aufgrund des immer noch aufrechten Corona-Lockdowns sind die Schanigärten der Wiener Lokale weiterhin geschlossen. Dennoch wollen aber offenbar viele mit ihren Freunden unter freiem Himmel anstoßen und feiern. Einige von ihnen sollen auch regelmäßig im Park picknicken und die Plastikteller im Anschluss einfach liegen lassen. "Die frühlingshaften Temperaturen zwingen die Menschen ins Freie", ist sich der 35-Jährige im "Heute"-Talk sicher.

"Muss es wirklich sein, dass man die leeren Alkoholflaschen im Park liegen lässt?", ärgert sich der Wiener. Er selbst sieht die Gäste des Parks in der Pflicht, gegen die Müllberge etwas zu unternehmen. Er wünscht sich einen vernünftigen und respektvolleren Umgang mit den öffentlichen Grünflächen, die schließlich nicht nur einzelnen Partygästen, sondern allen gehören. 

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