Wiener verschenkt negativen Gurgeltest auf Willhaben

Ein Wiener bot seinen Gurgeltest auf Willhaben an
Ein Wiener bot seinen Gurgeltest auf Willhaben anLeserreporter
Ein Wiener stellte ein skurriles Angebot auf Willhaben Online – er wollte seinen Gurgeltest mit negativem Ergebnis verschenken.

Eine "Heute"-Leserreporterin entdeckte auf der Markt-Plattform Willhaben dieses wenig verlockende Angebot. Ein Wiener bot seinen Corona-Test mit negativem Ergebnis gratis zur Verwendung an. Es handelt sich dabei um einen Test der allesgurgelt-Initiative der Stadt Wien. 

Mit all seinen persönlichen Daten inserierte der Wiener sein Testergebnis – Name, Adresse, Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer sind in der Anzeige einfach abzulesen. Seine "gute Tat" wird Testverweigerern, die die Gelegenheit ergreifen sollten, aber wenig nützen. Beim Friseurbesuch und ähnlichen Dienstleistern ist der Betrieb verpflichtet, die Daten genau zu kontrollieren. Stichprobenartig wird auch von der Polizei nachgeprüft.

Wer einen gefälschten Corona-Test vorweist, macht sich wegen Urkundenfälschung strafbar und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 720 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen.  

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