Vor einem Wiener Gymnasium in der Donaustadt spielten sich am Mittwochmorgen brutale Szenen ab. Eine Gruppe von Teenagern fing an miteinander zu diskutieren. Augenzeugen zufolge soll es sich bei dem Streit um den Ukraine-Krieg gehandelt haben.
Die verbale Auseinandersetzung eskalierte jedoch nach wüsten Beleidigungen schlagartig: Mehrere Jugendliche prügelten plötzlich auf einen Burschen ein. Der fiel dabei zu Boden und versuchte sich gegen seine Angreifer auf den Knien zu wehren. Diese ließen allerdings nicht von ihm ab und traten auf den Teenager mehrmals ein.
Als ein unbeteiligter Erwachsener die Schlägerei mitbekam, griff er heldenhaft ein. Erst dann beruhigten sich die Jugendlichen schlagartig. Was der genaue Auslöser für den brutalen Streit war, ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass der Krieg in der Ukraine offensichtlich auch die Emotionen einiger Teenager in Wien hochkochen lässt.