Listerien-Wurst auch an Kindergärten geliefert

Der Skandal um den deutschen Fleisch- und Wursthersteller Wilke nimmt kein Ende! Denn jetzt wird bekannt: In einem Kindergarten in Hamburg aßen kleine Kinder Wilke-Wurst.

Knapp eine Woche, nachdem der deutsche Wurst-Erzeuger Wilke sämtliche Fleisch- und Wurstwaren zurückgerufen hat, ist noch immer unklar, an wie viele Betriebe die keimbelastete Wurst genau geliefert wurde.

Mittlerweile ist aber bekannt, dass die Listerien-Wurst auch nach Österreich geliefert wurde. Wie "Heute.at" berichtete, hat Wilke nämlich auch an zwei Großhandelsfirmen in der Steiermark und in Niederösterreich ausgegeben.

Brief an Eltern

Und offenbar ist der Skandal um den hessischen Fleisch- und Wursthersteller noch nicht zu Ende. Denn laut "Bild" wurde die Wilke-Wurst auch an Kindergärten geschickt.

So sollen etwa an einer Kindertagesstätte (Kita) in Hamburg mehrere Kinder die Wurst gegessen haben. Nun hat die Kita-Leitung reagiert und in einem Brief die Eltern über die bedrohliche Situation informiert.

"Über einen Zwischenhändler ist unsere Kita mit Geflügel-Fleischwurst der Firma Wilke beliefert worden", heißt es in dem Brief. Ob die Wurst tatsächlich mit Listerien belastet war, konnte die Leitung allerdings nicht sagen.

Fieber und Durchfall

Aus Sicherheitsgründen wurden die Eltern daher gebeten, bei ihren Kindern auf Symptome wie Fieber und Durchfall zu achten und im Notfall einen Arzt aufzusuchen.

Mindestens zwei Todes- und dutzende Krankheitsfälle werden mit Waren von Wilke und einer Listerien-Infektion in Verbindung gebracht.

Warum Listerien so gefährlich sind und welche Lebensmittel besonders heikel sind, erfährst du HIER.

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