Mit ihrem hautengen Lederkleid von Star-Designerin Marina Hoermanseder sorgte Heidi Klum bei den Grammys zwar für Schlagzeilen. Doch nicht alle waren begeistert. Während Fotografen klickten und Kameras liefen, tobte im Internet bereits ein kleiner Shitstorm.
Viele User verstanden den Look schlicht nicht und suchten verzweifelt nach Details. "Wo ist eigentlich der Knopf, damit ich diese Bilder vergesse?", fragte ein Kommentar spöttisch und spielte auf die extremen "Details" des Kleids an. Immerhin sah man dadurch alle intimen Stellen des Models.
Andere wurden persönlicher: Ein User mutmaßte, dass Ex-Mann Seal vermutlich ganz froh sei, diesen Auftritt nicht mehr aus nächster Nähe erleben zu müssen.
Besonders oft fiel der Vorwurf, Klum wolle mit dem Auftritt um jeden Preis relevant bleiben. "Sie glaubt wohl, dass sie sich so im Gespräch hält. Dabei ist das einfach nur geschmacklos", hieß es in einem der schärferen Kommentare.
Dabei waren sich einige Kritiker sogar einig: Heidi brauche diesen Look gar nicht. "Sie ist wunderschön, warum dann so ein furchtbares Kleid? Für mich eine komplett falsche Entscheidung", schrieb ein User enttäuscht.
Auch die mangelnde Alltagstauglichkeit des Outfits wurde verspottet. Mehrere Kommentatoren machten sich darüber lustig, dass man in dem Kleid nicht einmal sitzen könne. "Mir wäre es peinlich, öffentlich zuzugeben, dass ich ein Kleid trage, in dem man nicht mal Platz nehmen kann", hieß es.
Am Ende blieb vor allem Kopfschütteln. "Das muss wirklich niemand sehen", kommentierte ein User trocken, ein anderer legte mit einem resignierten "Traurig, Heidi" nach.
Ob kalkulierte Provokation oder modischer Fehlgriff – eines ist sicher: Heidi Klum hat mit ihrem Grammy-Look die Gemüter gespalten. Und selbst wenn das Netz tobt, gilt für sie offenbar weiterhin die alte Showbiz-Regel: Hauptsache, man spricht über dich.