Im Internet tauchen zunehmend mit Künstlicher Intelligenz erstellte Fotos der britischen Königsfamilie auf. Die Bilder zeigen Prinz William (43), Prinzessin Kate (44) und ihre drei Kinder in Situationen, die es so nie gegeben hat.
Die ehemalige BBC-Korrespondentin Jennie Bond schlägt nun Alarm. "Ja, das ist wirklich ein Problem und es scheint fast unmöglich zu sein, eine Lösung dafür zu finden", erklärt sie gegenüber dem "Mirror".
Wie "bunte.de" berichtet, sei das Thema für die Außendarstellung der Monarchie besonders heikel. "Das Image ist für die Royals wichtig", betont Bond. Zwar habe der Palast früher oft so getan, als spiele öffentliche Wahrnehmung keine große Rolle. Heute gehe die Königsfamilie jedoch deutlich professioneller mit ihrem Auftreten um.
"Wenn falsche Informationen und täuschend echte Bilder verbreitet werden, kann ihr öffentliches Bild verändert und möglicherweise beschädigt werden", warnt die Royal-Expertin.
Bond erinnert auch an die schwierigen Wochen rund um Kate im Jahr 2024. Nach ihrer Bauchoperation verbreiteten sich damals zahlreiche Spekulationen und Falschmeldungen im Netz. Schließlich machte die Prinzessin öffentlich, dass sie an Krebs erkrankt war.
Für die Expertin zeigt dieser Fall, wie gefährlich Falschinformationen werden können. Sie spricht von einer "massiven Verletzung der Privatsphäre". Gerade Royals seien besonders betroffen, weil sich solche Inhalte in kürzester Zeit millionenfach verbreiten.
Bond fordert deshalb strengere Regeln und mahnt zur Vorsicht im Umgang mit sozialen Netzwerken.