Ein freundlicher Kuss auf die Wange bei einer Hochzeit – doch hinter der herzlichen Geste verbirgt sich offenbar ein handfester Familienkonflikt. Bei der Trauung von Peter Phillips und Harriet Sperling am Samstag begrüßte Prinz William seine Cousine Prinzessin Beatrice scheinbar versöhnlich.
Doch hinter den Kulissen der britischen Königsfamilie tobt ein Machtkampf, der weit über höfliche Umgangsformen hinausgeht. Im Gegensatz zu seinem Vater König Charles will William als künftiger König offenbar gegen seine Cousinen durchgreifen.
Wie bunte.de berichtet, soll Prinz William das Ende der Gratis-Paläste für Beatrice und Eugenie angekündigt haben. Beide Prinzessinnen residieren seit fast zwei Jahrzehnten kostenlos in begehrten Apartments im Kensington Palace und St. James Palace.
Die Miete für die Luxuswohnungen übernimmt derzeit König Charles persönlich. Er finanziert sie aus dem Duchy of Lancaster, einem riesigen Landbesitz, den er ohne Erbschafts- oder Kapitalertragssteuer geerbt hat.
Beide Immobilien gehören zu den sogenannten Occupied Royal Palaces, deren Instandhaltung aus Mitteln des Crown Estate bestritten wird. Beatrice (37) und Eugenie (36) haben für diese Luxusunterkünfte noch nie einen Cent selbst bezahlt – obwohl beide berufstätig sind.
Anders als sein großzügiger Vater plant William offenbar, als König aufzuräumen. Die York-Prinzessinnen, Töchter des in Ungnade gefallenen Ex-Prinzen Andrew, müssen wohl um ihre royalen Wohnsitze bangen.
Der Begrüßungskuss bei der Hochzeit wirkte zwar herzlich – doch die verschobenen Machtverhältnisse innerhalb der Windsor-Familie sind unübersehbar. Für Beatrice und Eugenie könnten goldene Zeiten bald vorbei sein.