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"Wird bezahlen" – Israel-Politiker geht auf Putin los

Am Donnerstag war der israelische Politiker Amir Weitmann zu Gast in einer ausehenerregenden Sendung des russischen Nachrichtensenders "Russia Today".

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"Wird bezahlen" – Israel-Politiker geht auf Putin los
Der russische Präsident Wladimir Putin soll den iranischen Behörden Militärstützpunkte zur Verfügung gestellt haben.
Der russische Präsident Wladimir Putin soll den iranischen Behörden Militärstützpunkte zur Verfügung gestellt haben.

Am Donnerstag war der israelische Politiker Amir Weitmann zu Gast in einer Sendung des russischen Nachrichtensenders "Russia Today". In dem Interview schlug er einen klaren Ton an und äußerte seine Unzufriedenheit mit Russland, insbesondere im Zusammenhang mit der jüngsten Bombardierung eines Krankenhauses in Gaza.

Russland werde für seine Taten bezahlen

Weitmann beschuldigte den Sender, Teil der russischen Propaganda zu sein und deutete an, dass dessen Angestellte auf der russischen Gehaltsliste stehen. Er behauptete, dass Israel in dem anhaltenden Konflikt letztlich triumphieren werde, und warnte, dass Russland für seine Handlungen Konsequenzen tragen werde.

Russland würde "Nazis" unterstützen

Weitmann behauptete auch, dass Russland Gruppen unterstützt, die er als israelfeindlich ansieht, darunter auch Personen, die er als "Nazis" bezeichnete, und beschuldigte Russland, diejenigen zu unterstützen, die einen Völkermord an der jüdischen Bevölkerung begehen wollen. Er betonte, dass Israel diese Handlungen nicht vergessen werde, und deutete an, dass es Konsequenzen für Russland und diejenigen geben werde, die das unterstützen, was er als israelfeindliche Agenden ansieht.

Neben diesen Äußerungen wird in dem Text auch erwähnt, dass der russische Präsident Wladimir Putin den iranischen Behörden Militärstützpunkte zur Verfügung gestellt hat. Das Europäische Parlament hat eine Untersuchung der Rolle des Irans, Katars und Russlands bei der Finanzierung des Terrorismus im Nahen Osten und Israels gefordert, insbesondere im Hinblick auf die Unterstützung der Hamas und den Waffentransfer in den Libanon über Syrien.

    Eine schwarze Rauchsäule über dem schwer beschädigten <strong>Hauptquartier der russischen Schwarzmeer-Flotte</strong> in Sewastopol am 22. September 2023.
    Eine schwarze Rauchsäule über dem schwer beschädigten Hauptquartier der russischen Schwarzmeer-Flotte in Sewastopol am 22. September 2023.
    IMAGO/ITAR-TASS
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