Über Monate hinweg war sie treuer Begleiter der Menschen in Österreich. Sobald man das Haus verließ, war es ratsam, die FFP2-Maske griffbereit zu haben. Im Handel, in den öffentlichen Verkehrsmittel, in der Gastronomie und phasenweise sogar an gut besuchten Orten im Freien, war man angehalten, die Masken zu tragen.
Doch das hat ab 1. Juli ein Ende in Österreich. Wie die Regierungsspitze rund um Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Donnerstag bekanntgab, fällt die FFP2-Pflicht fast überall. In der Gastronomie und in der Hotellerie etwa fällt sie komplett, sowohl für Mitarbeiter als auch für Gäste.
Andernorts gibt es eine Rückkehr zum Mund-Nasen-Schutz. So kann im Handel rechtzeitig zu den heißen Temperaturen ab 1. Juli auf den altbekannten Mund-Nasen-Schutz zurückgegriffen werden.
Es gibt nur noch zwei Bereiche, in denen auch darüber hinaus die FFP2-Maske noch verpflichtend ist. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) führte aus, dass die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske noch in Pflegeeinrichtungen sowie sämtlichen Krankenhäusern verpflichtend sein wird. An diesen Orten würden sich ganz besonders vulnerable Personengruppen befinden, was eine Lockerung in diesem Bereich nicht möglich mache.