Wirtschaft

So viel kostet der Wocheneinkauf wirklich mehr

Die Inflation bleibt im August auf alarmierend hohem Niveau. Das wirkt sich auch auf den Wocheneinkauf der Österreicher aus.

Leo Stempfl
Obst und Gemüse sind eine Produktkategorie, die nur leicht teurer wurde. (Symbolbild)
Obst und Gemüse sind eine Produktkategorie, die nur leicht teurer wurde. (Symbolbild)
Getty Images / iStock

Nach 9,4 Prozent im Juli ist die Inflation im August nur minimal auf 9,3 Prozent gesunken, gab die Statistik Austria am Freitag bekannt. "Hauptverantwortlich für den leichten Rückgang waren die Treibstoffpreise, die sich gegenüber dem Vormonat um 10,4 Prozent verbilligten, im Jahresabstand blieben sie aber stärkster einzelner Treiber der Inflation. Ungebrochen blieb der Trend steigender Preise hingegen bei Haushaltsenergie, Nahrungsmitteln und in der Gastronomie", so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Die Preise für Wohnung, Wasser, Energie stiegen durchschnittlich um 13,8 Prozent. Haushaltsenergie wurde um 36,7 Prozent teurer, Gas um 71 Prozent. Die Heizölpreise gingen leicht zurück, hier gibt es nun einen Anstieg von 106,6 Prozent. Die durchschnittlichen Teuerungen für Verkehr fielen mit +16,8 Prozent deutlich schwächer aus als noch im Juli (+21,8 Prozent).

Alltagskosten stark gestiegen

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich durchschnittlich um 13,1 Prozent, doch nicht alle Produkte sind in gleichem Umfang davon betroffen. Milch, Käse und Eier etwa kosteten 19,5 Prozent mehr, Obst hingegen nur 3,1 Prozent.

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf repräsentiert, stieg im Jahresabstand um 11,2 Prozent. Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresvergleich um 15,9 Prozent.

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