In der Nacht auf Weihnachten war in einer Dachgeschosswohnung in Kitzbühel ein Feuer ausgebrochen. Wie berichtet, konnten sieben Bewohner und ein Hund von den Einsatzkräften aus dem Gebäude gebracht werden. Rund 120 Florianis standen im Einsatz und konnten die Flammen unter Kontrolle bringen.
Doch am Freitagmorgen dann der nächste Schock: Im betroffenen Objekt kam es erneut zu einer Brandentwicklung. Die Einsatzkräfte mussten die Brandbekämpfung gegen 06:30 Uhr wieder aufnehmen.
Während der Arbeiten rutschte ein Feuerwehrmann am Dachstuhl auf einen nassen Holzbalken aus und zog sich eine Schulterverletzung zu. Er wurde vor Ort vom Notarzt erstversorgt und anschließend mit der Rettung ins BKH St. Johann in Tirol gebracht.
Gegen 08.30 Uhr konnte der Einsatzleiter schließlich "Brand aus" melden. Danach starteten umgehend die Ermittlungen zur Ursache: Zwei Brandermittler des Bezirkspolizeikommandos Kitzbühel und ein Sachverständiger der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung nahmen die Untersuchungen auf.
Eine genaue Ursache konnte wegen des fortgeschrittenen Brandstadiums vorerst nicht festgestellt werden. Der Bereich, in dem das Feuer ausgebrochen sein dürfte, wurde auf den Küchenbereich beziehungsweise den unmittelbar angrenzenden, durch Holzverschalung abgetrennten Wohnbereich eingegrenzt. Die Ermittlungen laufen.