Wohnungsmieten treiben die Inflation in die Höhe

Im Mai ist die Teuerung wieder bei einem Prozent gelegen. Hauptpreistreiber war wie seit Monaten schon der Bereich Wohnen. Die Mieten waren um fünf Prozent höher als vor einem Jahr.

Im Mai ist die wieder bei einem Prozent gelegen. Hauptpreistreiber war wie seit Monaten schon der Bereich Wohnen. Die Mieten waren um fünf Prozent höher als vor einem Jahr.

Für die im Mai war wieder einmal der Bereich Wohnen hauptverantwortlich. Neben dem Plus bei den Wohnungsmieten von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr haben auch die Betriebskosten angezogen. Für Mietwohnungen sind sie um 2,8 Prozent gestiegen, für Eigentumswohnungen um 2,2 Prozent. Die Instandhaltung von Wohnungen hat sich um ein Prozent verteuert.

Günstiger tanken

Als inflationsdämpfend haben sich einmal mehr die Treibstoffe erwiesen. Sprit hat sich um 8,7 Prozent verbilligt. Wenn man ihn herausrechnet, hätte die Inflation im Mai 1,3 Prozent betragen. Wobei es im Bereich Verkehr auch Preissteigerungen gegeben hat. Autoreparaturen haben z.B. gut drei Prozent mehr gekostet als voriges Jahr.

Lebensmittel sehr unterschiedlich

Für Nahrungsmittel musste man im Durchschnitt nur um 0,6 Prozent mehr zahlen. Ausreißer nach oben waren Bohnenkaffee (plus zehn Prozent), alkoholfreie Getränke (plus vier Prozent, Brot (zwei Prozent) und Gemüse (2,7). Im Wirtshaus musste der Gast um gut drei Prozent mehr hinlegen als im Vorjahr.

Für Pensionisten war das Leben noch eine Spur kostspieliger. Die Teuerung für Pensionistenhaushalte (PIPH) betrug im Mai 1,3 Prozent. Der für die Eurozone ermittelte harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag bei 0,9 Prozent.

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