Auf einem Campingplatz in Keutschach am See hat ein 71-jähriger deutscher Dauercamper den beißenden Geruch von verbranntem Kunststoff bemerkt. Nach kurzer Suche fand er die Ursache: Aus dem Stromanschluss des derzeit unbewohnten Wohnwagens seines Nachbarn stieg weißer Rauch auf.
Gemeinsam mit weiteren Campern hat der Mann versucht, das Feuer mit insgesamt 15 Handfeuerlöschern zu bekämpfen. Der Besitzer des Campingplatzes rief in der Zwischenzeit die Feuerwehr.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte ist der Wohnwagen allerdings schon in Vollbrand gestanden. Die Feuerwehren aus Keutschach und Reifnitz konnte den Brand aber rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnwägen verhindern. Verletzt oder gefährdet wurde zum Glück niemand.
Als Ursache für das Feuer wird derzeit ein technischer Defekt beim Unterverteiler des betroffenen Wohnwagens angenommen.
Laut Polizeiangaben kann eine absichtliche oder fahrlässige Brandstiftung nach aktuellem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden. Wie hoch der Schaden ist, steht derzeit nicht fest.