Wolff-Ansage: "Wenn Hamilton sauer wird, fliegt er"

Toto Wolff glaubt an das große Comeback von Lewis Hamilton.
Toto Wolff glaubt an das große Comeback von Lewis Hamilton.Imago Images
Die Formel 1 steht vor der Premiere in Miami. Mercedes will auf dem neuen Kurs "Experimente" vornehmen. Und Toto Wolff glaubt an Lewis Hamilton. 

Bisher verlief die Saison für den siebenmaligen Weltmeister alles andere als nach Wunsch. Der 37-Jährige belegt bloß Rang sieben in der Fahrer-Weltmeisterschaft, hat 28 Punkte auf dem Konto. In Imola gab es zuletzt die Höchststrafe. Hamilton landete als 13. außerhalb der Punkteränge, wurde von Sieger Max Verstappen überrundet. 

Die Probleme des siebenmaligen Champions sind auf das "Porpoising" bei Mercedes, das "Hüpfen" des Autos auf der Geraden, zurückzuführen. Das Team hat die Probleme noch nicht in den Griff bekommen, erhofft sich nun allerdings von einigen "Experimenten" in Miami einen Schritt in die richtige Richtung. 

"Gar kein Gefühl für das Auto"

Allerdings scheint George Russell im zweiten "Silberpfeil", besser mit dem "bockigen" W13 zurecht zu kommen, war bis jetzt stets in den Top Fünf klassiert. Der 24-Jährige meinte zuletzt selbst, dies habe auch mit seiner Erfahrung im ebenfalls schwierig zu fahrenden Williams zu tun. 

Nico Rosberg, der letzte Teamkollege, der Hamilton ernsthaft fordern konnte, 2016 Weltmeister wurde, meinte zuletzt am Rande der Formel E in Monaco gegenüber "ran": "George Russell macht einen tollen Job. Er ist sehr reif, als ob er schon viel Erfahrung hätte. Ich habe noch nie ein Rennauto gefahren, das nach der Geraden, wenn man in die Bremszone kommt, so hüpft, dass man quasi gar nicht mehr sieht, wo man hinfährt. Man hat dann gar kein Gefühl mehr für das Auto."  

"Wenn Hamilton sauer wird, fliegt er"

Teamchef Toto Wolff zählt derweil weiter auf den siebenmaligen Weltmeister. Der Österreicher ist davon überzeugt, dass Hamilton nach der Schmach von Imola mit neuer Motivation in Miami an den Start gehen wird. "Er wird immer stärker. Wenn er sauer wird, dann fliegt er." 

Auch die Titelchance wollte der "Silberpfeil"-Boss noch nicht aufgeben. "Es sind erst vier Rennen gefahren, wir haben keinen großen Rückstand. Wenn wir das Potenzial des Autos freischalten können, sind wir voll im Rennen", fügte aber an: "Rein mathematisch wird es ganz schwierig."

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