Red-Bull-Fahrer Hadjar und Mercedes-Pilot Andrea Kimi Antonelli waren in der ersten Runde des Sprints von China aneinander geraten, kollidierten. Hadjar landete schließlich auf Platz 15, während Antonelli Fünfter wurde.
Der Italiener hatte nach dem Kurz-Rennen versucht, sich beim Franzosen zu entschuldigen. Der schickte den Mercedes-Star aber mit einer Geste wieder weg, nahm die Entschuldigung Antonellis nicht an.
Für Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist das ein No-Go. "Das kann es nicht sein", so der Wiener Es sei "unsportlich" gewesen.
Im Sprint war Antonelli von Startplatz zwei aus nicht gut weggekommen, in Kurve sechs kam es schließlich zum Kontakt mit Red-Bull-Ass Hadjar. Der musste neben die Strecke. Es sei "klar sein Fehler" gewesen, musste Wolff eingestehen, fand auch eine Strafe berechtigt, auch wenn die Zehn-Sekunden-Zeitstrafe "relativ harsch" gewesen sei. "Am Ende des Tages hat es auch dem Hadjar die Position gekostet, oder auch das Rennen", meinte der Wiener weiter.
Der junge Franzose war auch mit etwas Abstand nicht zu besänftigen. "Ich verstehe nicht, warum er so überdreht ist, wenn er eine Rakete unter dem Hintern hat und sich sowieso nach vor gekämpft hätte", meinte der 21-Jährige gegenüber "Canal+".