Gegen 2 Uhr wurden nach dem Vorfall gleich mehrere Streifen zum Pendlerparkplatz in der 25.000-Einwohner-Stadt beordert. Bei der folgenden Fahndung hielten die Beamten den Wagen auf, aus dem die Schüsse abgegeben worden waren.
Sowohl der 19-jährige Fahrer als auch sein Begleiter (21) gaben sich zunächst unwissend. Bei der Durchsuchung des Pkw wurde aber Schreckschusswaffe samt Munition sichergestellt.
Selbst damit konfrontiert wollten die beiden Verdächtigen weiter nichts mit der Sache zu tun haben. Schließlich gab der Lenker zu, dass er am Parkplatz vom Beifahrersitz aus gefeuert habe. Mit der Pistole habe er "flexen", also angeben, wollen. Das Leugnen erklärte der Iraker mit Angst vor negativen Auswirkungen auf seinen Antrag auf österreichische Staatsbürgerschaft.
Dem Teenager wurde die Waffe abgenommen und ein vorläufiges Verbot ausgesprochen. Er erhält obendrein eine Anzeige und muss die Kosten für den Einsatz tragen.
Folgenschwerer Unfall am Samstag in Gmunden: Ein Motorradlenker kam zu Sturz und wurde in einen Wald geschleudert. Für den Mann (29) kam jede Hilfe zu spät.
Zwei hinter ihm fahrende Freunde hatten sofort angehalten und die Einsatzkräfte verständigt. Zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber waren an die Unfallstelle. Der Verunglückte hatte dennoch keine Chance.