Das sind die ersten Bilder des Wracks. Sie zeigen, mit welcher Wucht das Kleinflugzeug in den Attersee gestürzt ist: Das Flugzeug ist völlig zertrümmert, Teile des Hecks und der Tragflächen sind abgeknickt beziehungsweise abgebrochen.
Tagelang wurde um die Bergung gezittert, am Montag gelang schließlich der entscheidende Schritt: Das Wrack des abgestürzten Kleinflugzeugs konnte aus mehr als 160 Metern Tiefe aus dem Attersee geholt werden.
Bei dem Absturz vergangenen Mittwoch kamen eine 19-jährige Flugschülerin und ihr 24-jähriger Fluglehrer ums Leben.
Nach der Bergung beginnt nun die Suche nach der Ursache des tödlichen Absturzes. Die Staatsanwaltschaft Wels hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannte Täter eingeleitet.
Das geborgene Wrack wird dafür behördlich sichergestellt. Ein Sachverständiger soll die Maschine untersuchen und klären, was wirklich zum Absturz geführt hat. Auch die Obduktion der beiden Todesopfer wird beantragt.
Bis das Flugzeug überhaupt untersucht werden konnte, mussten die Einsatzkräfte mehrere Rückschläge verkraften. Zunächst stand kein Spezialroboter zur Verfügung, später machte das schlechte Wetter den Helfern einen Strich durch die Rechnung.
Auch ein weiterer Bergungsversuch scheiterte nach mehreren Stunden. Erst am Montag konnte das Wrack schließlich aus der enormen Tiefe an die Oberfläche und danach an Land gebracht werden.