Der Mittwoch wird in Kroatiens jüngerer Geschichte wohl als ein weiterer schwarzer Tag in die Geschichtsbüchern eingehen: Bei tobenden Unwettern in vielen Teilen des Adria-Landes kamen bislang vier Menschen ums Leben, mindestens 60 Personen wurden von den Naturgewalten verletzt – "Heute" berichtete. Auch ein Baukran samt Lenker wurde von dem Sturm regelrecht verschlungen – der 36-Jährige hatte bei dem Sturz aber einen Schutzengel dabei.
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Laut lokalen Medien befand sich die Fahrerkabine auf einer Höhe von 20 Metern, als der Sturm den Baukran in die Tiefe riss. Den heftigen Sturz überlebte der 36-jährige Inder wie durch ein Wunder – Grund dafür ist der "lange Arm" des Krans. Der sogenannte Ausleger knallte nämlich zuerst auf Straßenniveau.
Erst nachdem mehrere Meter des "Armes" zertrümmert wurden, landete die Fahrerkabine vergleichsweise sanft am Boden. Ein Video zeigt, wie daraufhin mehrere Kollegen dem Lenekr zur Seuite standen und ihn aus dem Kran zogen.
Hier zogen Kollegen den Baukranfahrer aus dem Wrack:
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Momentan wird daran gearbeitet, den Kran zu entfernen, der tief im Asphalt steckt. Die Straße Baruna Filipovića in der kroatischen Hauptstadt musste aufgrund des Unglücks gesperrt werden. Der Arbeiter aus dem Kran liegt derzeit im Krankenhaus, wo ihn gestern Abend der Gesundheitsminister Vili Beroš besuchte.
Am Donnerstagmorgen verschickte die Stadt Zagreb eine Warnung an alle Bürger, in der die Menschen aufgefordert werden, zu Hause zu bleiben. Außerdem warnt die Stadt die Bewohner, Park-Besuche zu ihrer eigenen Sicherheit zu vermeiden, bis gefährliche Bäume und Äste entfernt und gesichert worden sind.