Wut-Wiener sticht Ukraine-Falschparker Reifen platt

Niederträchtige Aktion in Wien-Liesing: Unbekannten zerstachen am Sonntag alle vier Reifen eines blauen Mini mit ukrainischen Kennzeichen. 

Die russische Invasion in die Ukraine – "Heute" berichtet LIVE im Newsticker – polarisiert auch in Österreich. Vor allem beim Thema der ukrainischen Autos scheint bei manchen Wienern die Solidarität mit den Ukrainern ein Ende zu nehmen. Am 1. Juni läuft nämlich die Erlaubnis zum kostenlosen Parken von Fahrzeugen aus der Ukraine aus. Ein Auto mit blau-gelben Kennzeichen störte einen Unbekannten offenbar so sehr, dass dieser zum Messer griff und in die Reifen stach. 

Zerstochener Mini könnte Fall für Abschleppdienst werden

"Heute"-Leser Peter befand sich vor Ort, als ihm ein ungewöhnlich tiefliegender Mini auffiel. Beim Vorbeigehen wurde für den Leserreporter offenkundig: Alle vier Reifen des Stadtflitzers mit ukrainischen Taferln wurden zerstochen. Dieser wird wohl auf Anhieb nicht mehr fahrtauglich sein.

Andererseits könnte der Ukraine-Mini auch ein Fall für den Abschleppdienst werden, denn: Mit der vorderen Hälfte des Fahrzeugs steht das Ukraine-Gefährt in einem Parkverbot, welches montags bis freitags von 7 bis 9 Uhr gilt. Darüber hinaus befindet sich das Hinterteil des Wagens in einem absoluten Halte- und Parkverbot.

Laut Polizei kein erhöhtes Gefahrenpotenzial

Über den Täter ist bisher nichts bekannt. Die Pressestelle der Wiener Polizei gab auf Nachfrage von "Heute" indes bekannt, dass man laut derzeitigem Stand zu Vandalismus-Vorfällen an ukrainische Fahrzeugen keine valide Statistik führe. Eine Häufung derartiger Vorkommnisse konnte man seitens der LPD Wien nicht bestätigen.

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