Rapper Xatar, mit bürgerlichem Namen Giwar Hajabi, wurde am 8. Mai 2025 leblos in einer Kölner Wohnung aufgefunden. Er wurde nur 43 Jahre alt und hinterließ seine Ehefrau Farvah und fünf gemeinsame Kinder. Die genauen Todesumstände sind bis heute ungeklärt – ein Fremdverschulden schloss die Staatsanwaltschaft jedoch aus.
Beinahe ein Jahr nach dem Verlust bricht seine Witwe nun erstmals ihr Schweigen. Farvah zeigt sich von der anhaltenden Anteilnahme der Fans tief berührt. "Erst heute Morgen kniete ein weinender junger Mann auf dem Friedhof, der extra aus München angereist war", erzählt sie.
Farvah rückt im Interview vor allem das Lebensmotto ihres verstorbenen Mannes in den Fokus: "Er hat immer gesagt: 'Ich bin nicht gekommen, um zu bleiben, sondern um etwas zu hinterlassen'." Auf Gott zu vertrauen – das habe Xatar sie gelehrt.
Gemeinsam mit Xatars ehemaligem Manager Tobi Hille will Farvah dafür sorgen, dass die letzten Projekte des Rappers fertiggestellt werden.
Geplant sind eine TV-Dokumentation über den Gründer des Labels "Alles oder Nix Records" sowie ein großes Tribute-Konzert in Köln. "Wir werden sein Erbe schützen", stellt Hille klar.
Das Soloalbum, an dem Xatar bis kurz vor seinem Tod arbeitete, soll zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen. Die Einnahmen aus Konzert, Doku und Album sollen ausschließlich den Hinterbliebenen des Rappers zugutekommen. "Die Familie steht an erster Stelle", betont der Manager.